Upcycling: Mein Erinnerungs-Tablett

Seit vielen vielen Jahren schiebe ich ein Holztablett von einer Wohnungsecke in die andere, weil niemand es wirklich benutzen will; auch nicht mit dem „schicken“ grün-weißen Anstrich, den es vor ein paar Jahren – passend zum Essimmer – erhalten hatte.

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Es wurde von allen links liegen gelassen. Es war einfach zu schwer und zu unhandlich, um auf ihm Teller, Tassen und Gläser zu transportieren. 

Klar – ich hätte es einfach im Ofen verheizen können. Letzendlich habe ich das aber nicht über’s Herz gebracht, denn es hängen Erinnerungen daran. Dieses Tablett war ein Werkstückchen, das mein Mann während seiner Ausbildung als Schreiner in der Schule fertigte. (Falls es als Muttertagsgeschenk gedient haben sollte, dann waren die Mütter damals eindeutig kräftiger – oder sie nutzten Tabletts als Designobjekte im Wohnzimmer?)

Mir gefiel immer das leicht Unperfekte an diesem Teil, vielleicht ist das der Grund, weshalb es sich immer noch bei uns im Haushalt befindet  (= leicht geschwindelt, denn inzwischen war es in den Keller gewandert ….)

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Als mir neulich beim Holzholen also das Tablett wieder entgegefiel, da wusste ich auf einmal was zu tun war:

„Wenn schon Erinnerungen daran hängen, dann aber richtig!

Im Zuge der letzten Frühlingsweißmachaktion (Sonne löst bei mir oft einen Pinselschwingdrang aus) erhielt das Tablett erst mal seinen reinweißen Anstrich zurück; mit Fensterlack = Acrylfarbe auf Wasserbasis.

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Auf die Rückseite habe ich einfache Bilder-Aufhänger mit Nägelchen befestigt.tablett03

Eines der Bretter erhielt Gummibänder umgebunden (hinten geknotet). Die festen Gummibänder stammen aus entsorgten Anoraks und unserem alten Igluzelt….

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Und eines der Bretter erhielt einen Anstrich mit Tafelfarbe,
auf ein anderes wurden zwei Klemmbrett-Klammern an Schrauben eingehängt.

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Und wenn es dann an der Wand hängt, sieht es soooooo aus:

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Da die Seitenwände des Tabletts nur aus Stäbchen bestehen, musste ich eine „Kreide-Absturzsicherung“ anbringen.

Und zwar indem ich einfach ein Stückchen weiße Folie unterhalb des schwarzen Tafelbereiches aufklebte.

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Nun hängen immer noch Erinnerungen dran,
aber viel praktischere als vorher  …

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Ich wünsch‘ euch eine schöne neue Woche!

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DIY: Schmuck – aus alt mach neu

Ich trage gerne Modeschmuck. Vor allem Ketten und Ohrringe. (Nicht dass ich echten Schmuck nicht mag … >>Kopf-Schüttel

Der günstige Preis bei Modeschmuck macht es möglich, dass ich für jedes denkbare Outfit etwas Passendes zum „Behängen“ habe. Wichtig dabei ist für mich, dass kein Nickel an die Schmuckoberfläche tritt. Auf Nickel reagiere ich mit Ausschlag  :/

Modeschmuck nutzt sich jedoch recht schnell ab. Und wenn dann das minderwertige Metall bei den Halsketten rauskommt, kann ich sie nicht mehr tragen. Bei Ohrringen ist das ebenso.
 
Generell ist Modeschmuck ja nicht sonderlich haltbar. Ketten lösen sich auf, reißen ab. Ohrringe fallen auseinander, etc.
Dies läuft meiner Nicht-Wegwerf Einstellung natürlich total entgegen und deshalt fliegt bei uns „alter“ Modeschmuck nicht raus, sondern wird zerlegt und gehortet …. (nicht lachen!) …. um daraus etwas Neues zu machen.

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Die Osterfeiertage boten reichlich Zeit für ein bisschen Kreativität im Familienkreis. Und darum haben wir drei Mädels uns an meine „Alt-Schmuck-Sammlung“ gewagt …
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Als Neumaterial kamen lediglich einige feine Echtleder Bänder und neue Ohrringhaken vom Juwelier dazu.

Was bei dieser Aktion herausgekommen ist, möchte ich euch gerne zeigen.
Ihr werdet staunen!

Nummer 1

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Hier habe ich an einer alte Kette ein schwarzes Lederband befestigt; die Verbindung wurde mit Glasbeads verdeckt (die waren mal an einem Bikini dran).
Mit dem Lederband habe ich somit am Hals/Nacken kein juckendes Altmetall mehr, sondern feines Leder.

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Als Anhäger haben wir diverse Kleinteile zu einem Perlen-Bündel mit Mini-Karabiner zusammengefasst.

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Von diesen Anhängerbündeln haben wir ein paar mehr gemacht, so kann man je nach Lust und Laune wechseln. Oder auch einzelne Anhäger befestigen.

Wie zum Beispiel das Engelchen oder den Flügel.
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Beides war recht abgenutzt und ich habe sie mit etwas Silberfarbe wieder wie neu aussehen lassen. Daher sind sie die

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Ähnlich wie bei der ersten Kette sind wir auch bei der blauen – siehe unten – vorgegangen. Ursprünglich ist sie als kurze Kette gedacht. Daher habe ich einfach den Verschluss abgemacht und stattdessen ein weiches Velourlederband angebracht. Und schon kann ich sie wieder tragen.

Hier also Nummer 3

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Unsere Nummer 4

ist ein Leichtgewicht aus einer kurzen Alukette und einem naturfarbenen Lederschnur.

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Und als Nummer 5
eine simple, schön lange Auffädelkette ….

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Die Nummer 6
ist eine Kette aus einem schwarzen Lederband mit verstellbarer Länge, 
in das ein neu zusammengestelltes Anhänger-Bündel mittels Mini-Karabiner eingehängt ist.

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Und mit Nummer 7 und Nummer 8 gehen wir zu den Armbändern über.

Gemacht aus einem blauen Stoffband und Teilen aus einer Kette (Verschluss, Metallhülse)

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und sogar ein ganzes Set,
aufgefädelt aus Perlen, die von abgerissenen Halsketten stammen.

Darunter sind echte Türkise und Korallen, die mit diversen Anhängerchen und Rocailles auf eine Angelschnur gefädelt wurden.
Alles zusammen ums Handgelenk gewickelt, sieht echt super aus!

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Nummer 9 ist ein Armband mit Perlen und Motiven, die auf einem dehnbaren Faden aufgereiht wurden.

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Und hier ein kleiner „Unfall“ ….
wir haben mit einer Flasche Sekundenkleber gearbeitet. Diese ist zwischendurch mal umgefallen und der Kleber hat sich klammheimlich durch die Styroporauflage hindurchgeschmort …. (wir haben es rechtzeitig bemerkt und es ist nix weiter passiert).
Chemie ist also nicht ungefährlich ….

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Die Nummer 10  ist nochmal eine Kette. Sie besteht einfach aus einem Streifen T-Shirt Stoff. 
Ich habe bei einem alten Shirt einfach rundherum einmal abgeschnitten.
Den Stoff dann kräftig gedehnt, damit er sich einrollt.
Dann konnte der dicke, schwere Anhänger doppelt aufgefädelt und der Stoff mittels Nadel und Faden zum Kreis geschlossen werden. Nun trägt er sich viel angenehmer als an einer Metallkette.

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Und auch Nummer 11 ist ein Halsschmuck. Das Lederband hat die Farbe Petrol und die anderen Sachen sind eben Überbleibsel von früheren Schmuckteilen.

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Bei der Nummer 12 handelt es sich um eine Brosche aus den 90er Jahren …. (oh wie bunt die war!).

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Mit Metallic-Farbe (Kupfer) angepinselt und mit einem zusätzlich aufgeklebten Metallmotiv versehen, sieht sie jetzt komplett anders aus.

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Und zuletzt bekamen meine Ohrringe in Retro-Orange auch noch einen Kupferanstrich
und sind nun die Nummer 13

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Das ging ganz fix und nun trage ich ich sie wieder gerne.

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Alles in Allem war es ein absolut kreativer Nachmittag, der uns viel Spaß gemacht und unsere Schmuckschatullen wieder gut aufgefüllt hat.

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Die besten Ideen beim Umarbeiten kamen dabei von meinen Mädels.
Und es hat sich wieder bestätigt, dass wir ein absolut super Team sind!

Herzliche Grüße
Karin

Gehäkelt: Mini-Turnschuhe (so-wie-Chucks)

Kennt ihr die kleinen Mini-Turnschuhe, die den großen Turnschuhen mit dem Stern nachempfunden sind? Gehäkelte Mini-Chucks. (Aufgrund des Markenschutzrechtes sollte ich sie wohl besser „Chuckies“ nennen, oder?)

Ich finde die ja supersüß und habe mich gefreut, dass es mal wieder einen Anlass gab, ein Paar davon zu häkeln.

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Ein bisschen Gepfriemel ist schon nötig, bis sie fertig sind ….

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Aber wenn man dann alle Fäden vernäht hat

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stehen sie da wie ne Eins.

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Falls es jemanden von euch  in den Fingern juckt:
die Vorlage in Englisch „Crochet Baby Converse (klick)“ gibt es als kostenlosen Download auf Ravelry.

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Frischgebackene Mamis und Papis sind garantiert entzückt über dieses Schuhwerk.

Allerdings muss ich zugeben, die Schuhe muss man etwas in Form drücken, damit sie „gut aussehen“. Und an Baby-Füßchen halten sie auch nicht so gut. Sie fallen leicht ab, denn man will ja auch nicht zuuu fest schnüren.

              Diese Chuckies sind wohl eher was zum Ansehen und Süßfinden …

               aber auf jeden Fall was für Osternest.

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DIY: Quadrathase

Bei Oster-Deko bin ich inzwischen eher zurückhaltend. 

Wenn man keine bunten Osterbasteleien mit Kinder mehr macht, ändert sich irgendwie die Wahrnehmung beim Anblick von puscheligen Küken, rosa Häschen und Co. Das meiste ist mir einfach zu kitschig. Darum kommt bei uns eher Frühlings- statt Oster-Deko zum Einsatz.

Aber was wäre das Leben ohne ein fröhliches „Ja, aber …

Denn in meinem Holzkorb lag ein dickes, quadratisches Holzscheit, das nicht in das Ofenloch passte. Und was für ein Zufall, dass ich gerade weiße Acrylfarbe auf dem Tisch hatte ….

Da blieb dem Klotz nichts weiter übrig, als sich anpinseln zu lassen.

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Als er trocken war, wurde die Front mit wasserfestem Holzleim eingepinselt und ein Hasenbild (Kopie aus Laserdrucker) mit dem Gesicht nach unten aufgedrückt.

Und trocknen lassen.

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Zum Entfernen des Papiers dieses gut nass machen und etwas einweichen lassen.

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Dann sachte mit den Fingern das nasse Papier abrubbeln.

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Und hervor kommt ein schwarzer Hase.

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Wenn sich Farbe mit ablöst, einfach ein bisschen vorsichtiger weitermachen.

Und schließlich sitzt er da, der Quadrathase.

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Ich hab‘ dann gleich noch ein paar alte, ausgebleichte Ostereier aus Holz und Plastik
in „Blau und Kupfer“ gekleidet (anstatt sie zu entsorgen, was der ursprüngliche Gedanke war …).

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Naja, das mit dem Kupfer ist, glaube ich, fast schon wieder out.
Aber bei mir kommt es gerade erst an.
Wir leben hier schließlich in West-Mittelfranken … da kann es schon etwas länger dauern, bis ein Trend hier ankommt (zwinker).

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Und somit habe ich mein Osterbasteln in diesem Jahr erst mal abgeschlossen.
Aber wer weiß, was mir zu diesem Thema noch in die Finger kommt…

Habt’s gut!

Spaziergang durchs mittelalterliche Dinkelsbühl

 
dkb00Ich war schon lange nicht mehr spazieren mit euch …
darum möchte ich euch heute mitnehmen nach

(Bayern/Mittelfranken – an der Romantischen Straße – lebendige Stadt und Mittelalterkulisse – laut Focus die schönste Altstadt Deutschlands …)

Ich wohne nicht weit weg und arbeite dort. Und immer wieder geht mir das Herz auf, wenn man durch die schönen alten Gassen streift. 
Vor allem, wenn der Frühling viele Menschen in die sonningen Straßen lockt.

Also kommt mit!

Wir nähern uns durchs Gebüsch ….

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doch wenn man ein Stück entlant der Wörnitz spaziert, stößt man nach kurzer Zeit auf einen Turm

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und auf eine Stadtmauer.

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Dinkelsbühl überstand beide Weltkriege unversehrt. Daher ist die Stadt auch so wunderbar erhalten.

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Natürlich gibt es auch Stadttore, durch die man hinein gelangt.

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Es gibt Brücken und Durchgänge

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Verzauberte Ecken
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Wunderbares im Kleinen

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Beeindruckendes im Großen

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Eine lebendige Innenstadt mit vielen schönen Läden,
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Cafés und Restaurants

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idyllische Plätze

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Diese Stadt ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert.

Tafel-Bild?

Ein Aquarellbild aus den 60er Jahren in einem schönen Rahmen. Es hängt bei uns im Eingangsbereich  seit … ? 
Ich weiß nicht mehr. Aber zumindest so lange, dass man es eigentlich gar nicht mehr wahrnimmt.

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Das Aquarellmotiv selbst mochte ich noch nie so wirklich.
Aber den Rahmen.
Der gefällt mir gut.

Und so habe ich das gute Teil zerlegt und außen auf das Glas selbstklebende Tafelfolie von der Rolle geklebt.
Dann das Glas wieder in den Rahmen gelegt und alles befestigt.

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Das Aquarellbild ist immer noch da, allerdings muss ich es mir nun nicht mehr ansehen.

Und wir können uns gegenseitig nette Nachrichten hinterlassen.

Die Tafelfolie ist gut mit einem weißen Kreidemarker beschriftbar.
Mit normaler Tafelkreide natürlich auch.

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Das war nicht aufwändig.
Das hat nicht lange gedauert.
Und es hat Spaß gemacht.

Herzlichst
Karin

Sojajoghurt selbstgemacht

Hat der/die eine oder andere von euch auch irgendwo zu Hause einen Joghurt Maker herumstehen???? So ein Gerät, das man unbedingt haben musste, dann aber irgendwie doch nicht benutzt?

Und wusstet ihr, dass man damit nicht nur normalen Joghurt aus Kuhmilch, sondern auch welchen aus Sojamilch herstellen kann?

Sojajoghurt ist im Laden ja nicht so günstig zu haben wie der Kuhmilch-Bruder. Und bei uns hier auf dem platten Lande ist Soja (noch immer) viel zu exotisch, als dass es in einen Dorfladen Einzug halten dürfte.
Echt schlecht für Veganer.

Meine Devise „Do-it-einfach-yourself“ ist hier also durchaus angebracht.

Und darum hab ich’s ausprobiert.

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Mein DIY-Sojajoghurt

 

Ich habe
1 Liter Sojamilch (pur, ohne irgendein Aroma oder Zusatz) mit
200 ml Sojajoghurt (mit Joghurtkulturen drin und auch ohne Geschmackszusatz)
miteinander verrührt.
Beides hatte die gleiche Temperatur.

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Dieser Ansatz wird in die Joghurtgläser gegossen, die dann in den Joghurtmaker hineingestellt werden.
Deckel drauf, einschalten (auf 8 Stunden einstellen).
Warten.

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Nach 8 Stunden war er noch relativ flüssig, darum habe ich noch eine weitere Stunde zugegeben.
Dann die Gläser abkühlen lassen und ab in den Kühlschrank.

Selbstgemachter Joghurt (egal welcher) ist anfangs meist etwas flüssiger als die gekaufte Version: denn erst durch die Lagerung im Kühlschrank wird er nach und nach immer fester.

Aber lecker schmecken tut er allemal.

Und nicht vergessen: 1 Glas davon muss man natürlich für den Ansatz der nächsten Ladung aufheben ….

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Und wem dieser vegane kulinarische Genuss noch nicht ausreicht, der backe sich dazu diesen absolut leckeren

veganen Schokokuchen
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 Bei mir wurde er in Form von kleinen Gugeln vernascht.
Absolut köstlich!

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Auch ich als Nicht-Veganerin bin von beiden Rezepten totaaal überzeugt und kann sie jedem nur weiterempfehlen.
Lasst es euch schmecken!

Karin

DIY: Ende der Stricknadelzeit

Um den Winter auch handarbeitstechnisch abzuschließen, werden die Stricknadeln nun langsam in ihre Kiste verbannt … 
(Ciao ihr spitzen Dinger. Bis die Tage!)

Doch natürlich will ich euch zeigen, was mir in den letzten Wochen noch so von den Nadeln gehüpft ist.

Allen voran ein Wunsch-Schal (Loop)
aus wunderbar weicher und superdicker Merino und Alpaka Schurwolle …

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Das Besondere daran (außer dass er 1,60 m lang ist und dadurch wunderbar 2x um den Hals passt) ist, dass er jeweils zur Hälfte in Muster 1 links/1 rechts und im Perlmuster gestrickt ist. Je nach Laune kann man ihn sich dann so wickeln, dass man das Lieblingsmuster oben trägt.

Schal01Schal02

Gut, dass es derzeit morgens noch um die 0 Grad hat – das rechtfertigt das Tragen dieses dicken Teils auf jeden Fall, wenn man zeitig aus dem Haus muss.

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Um beim Farbthema Grau-Rot zu bleiben:

Hier sind  meine neuesten „Nordic Socken“ 

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In Gr. 39-40 sind sie geradewegs in meinen Dawanda Shop gelandet …

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Mir gefällt diese Farbkombination sooo gut, mit dem Weiß dazwischen.

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Irgendwie zünftig & rustikal ….

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Aber nun wird es ein bisschen feiner ….  es gibt

Handstulpen mit Zackenspitze

Diese habe ich nicht „frei Schnauze“ wie die obigen Sachen, sondern nach einer Vorlage gearbeitet:

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Auf Dornrosels Blog  Kreativammoniberg hab ich diese hübschen, quer-gestrickten Handstulpen gesehen und musste sie unbedingt ausprobieren.

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Quer gestrickt – das hat den Vorteil, dass ich einfach so lange stricke, bis meine Handgelenksbreite erreicht ist. Ich muss mich nicht von Anfang an auf ein Maß festlegen und kann die Stulpen somit absolut passgenau machen.

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Zu Anfangs war ich skeptisch, doch die Anleitung lässt sich ganz easy nachstricken.
Wenn man mal das System mit den Spitzen raus hat, ist das Muster ganz logisch und man kann die Anleitung schnell beiseite legen. 

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Und die sind natürlich absolut perfekt für das Frühjahr….

Vielleicht mach ich mir noch welche in einer etwas heitereren Farbe.
Grau vielleicht? (zwinker)
Oder ein hübsches Hellblau oder Rosé?
Ich überlege noch.
Und die Stricknadeln müssen halt noch ein bisschen warten mit ihrem Sommerschlaf.

PS – die Stulpen tragen sich wunderbar!

Lieben Gruß
vonKarin

Und ihr wisst ja: Bei Kommentar –> Gegenbesuch!

Ich kann noch mehr Sprüche …

Ich finde es echt witzig, dass sich derzeit überall sinnige Sprüche breit machen, die einem das Leben erklären, die Zukunft weisen oder mich einfach zum Lachen bringen möchten.
Ob auf Taschen, Shirts oder Schildern – mir macht das meist gute Laune.

Der Großteil dieser witzigen Kurzbotschaften ist allerdings in Englisch verfasst und nach guten Aussagen in Deutsch muss man schon etwas intensiver suchen.

Versteht mich nicht falsch, ich hab nix gegen anderssprachige Sprüche. Ich bin auch nicht generell gegen Anglizismen. Nein nein – denn da ich auch als Übersetzerin arbeite, erschließen sich mir durchaus Wortspiel, Sinn und Witz von anderssprachigen Weisheiten (meistens jedenfalls ). Und auch diese reizen mich zum Lachen, Schmunzeln und Weitersagen.

Wenn es allerdings darum geht, dass ich mein Zuhause mit Weisheiten aufmöble, dann bevorzuge ich aber eindeutig die deutschen Varianten. Wie zum Beispiel  –>

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Aus Erfahrung weiß ich, dass eine Menge Leute sich eher wackelig in der englischen Sprache bewegen (nöö – das gibt kaum einer zu), so dass die „Message“ gar nicht so ankommt wie gedacht.

Es ist wirklich so, dass auch allgemeine Anglizismen in Werbebotschaften,ob in Fernsehen oder in freier Wildbahn, oft miss- oder gar nicht verstanden werden. (Tja, ob das die Werbeleute wissen ….?)
Und was man zuweilen im Bereich regionaler Selbstvermarktung entdecken kann, ist auch recht witzig: „Coffee to go zum Mitnehmen“,  sag ich nur als Beispiel.

Äh – was wollte ich nun eigentlich sagen…?

Ach ja.
Deutsch ist meine Muttersprache und ich finde sie prima (naja- eigentlich spreche ich sowas wie Middelfrängisch). Und wenn ich an so wunderbare Wortakrobaten wie Heinz  Ehrhardt denke, dann muss man Deutsch und seine Möglichkeiten einfach lieben …

Aber lange Rede, kurzer Sinn. Eigentlich wollte ich euch nur meine zwei neuesten Willkommenssprüche zeigen, die bei mir ins Treppenhaus eingezogen sind.

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Sprüche12
Damit unsere Besucher gleich wissen, wie bei mir der Hase läuft … (zwinker).

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Und alles auf Deutsch, versteht sich.
Damit keiner sagen kann, er hätte es nicht verstanden… („doppel-zwinker“ – nicht dass ich jetzt keinen Besuch mehr bekomme …)

Na dann: Have a good time!

P.S.
Die beiden Sprüche sind übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern aus den Tiefen des „www“ gefischt.
Woher sie sind und noch mehr davon findet ihr auf meinem Pinterst Board  HIER (klick)

Und scheut euch nicht, mir auch mal nen Kommentar zu hinterlassen. Vielleicht kennt ihr ja nen „coolen“ Spruch, den ihr mir hier lassen wollt? Auf jeden Fall komme ich immer sehr gerne auf einen virtuellen Gegenbesuch bei euch vorbei, falls Blog vorhanden. Versprochen!

Gehäkelt: MiniSternchen

Schaut mal, was für hübsche Kleinigkeiten hier in der Sonne leuchten …

Bei Nicole von MaraBee’s Welt habe ich ein gut beschriebenes Tutorial für diese gehäkelten Schlüsselanhänger-Sternchen entdeckt.

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Die sind ganz fix gemacht.

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Und was das Beste dabei ist, man muss nur 1 Faden vernähen.
Die ganzen anderen Fäden sind im Inneren als Füllmaterial. 
Genial.

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Und irgendwie machen die kleinen Dingse süchtig ….

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Und sie sind prima geeignet, um meine Baumwollgarn-Reste etwas schrumpfen zu lassen.

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Und sind begehrt als kleine Mitbringsel.

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Das war quasi mein Start in den Frühling 2015.

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Und wem’s auffällt:  der Blau/Grüne ist schon weg…

Genießt die nächsten sonnigen Tage!
Herzlichst
Karin