DIY: Quadrathase

Bei Oster-Deko bin ich inzwischen eher zurückhaltend. 

Wenn man keine bunten Osterbasteleien mit Kinder mehr macht, ändert sich irgendwie die Wahrnehmung beim Anblick von puscheligen Küken, rosa Häschen und Co. Das meiste ist mir einfach zu kitschig. Darum kommt bei uns eher Frühlings- statt Oster-Deko zum Einsatz.

Aber was wäre das Leben ohne ein fröhliches „Ja, aber …

Denn in meinem Holzkorb lag ein dickes, quadratisches Holzscheit, das nicht in das Ofenloch passte. Und was für ein Zufall, dass ich gerade weiße Acrylfarbe auf dem Tisch hatte ….

Da blieb dem Klotz nichts weiter übrig, als sich anpinseln zu lassen.

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Als er trocken war, wurde die Front mit wasserfestem Holzleim eingepinselt und ein Hasenbild (Kopie aus Laserdrucker) mit dem Gesicht nach unten aufgedrückt.

Und trocknen lassen.

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Zum Entfernen des Papiers dieses gut nass machen und etwas einweichen lassen.

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Dann sachte mit den Fingern das nasse Papier abrubbeln.

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Und hervor kommt ein schwarzer Hase.

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Wenn sich Farbe mit ablöst, einfach ein bisschen vorsichtiger weitermachen.

Und schließlich sitzt er da, der Quadrathase.

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Ich hab‘ dann gleich noch ein paar alte, ausgebleichte Ostereier aus Holz und Plastik
in „Blau und Kupfer“ gekleidet (anstatt sie zu entsorgen, was der ursprüngliche Gedanke war …).

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Naja, das mit dem Kupfer ist, glaube ich, fast schon wieder out.
Aber bei mir kommt es gerade erst an.
Wir leben hier schließlich in West-Mittelfranken … da kann es schon etwas länger dauern, bis ein Trend hier ankommt (zwinker).

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Und somit habe ich mein Osterbasteln in diesem Jahr erst mal abgeschlossen.
Aber wer weiß, was mir zu diesem Thema noch in die Finger kommt…

Habt’s gut!

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Spaziergang durchs mittelalterliche Dinkelsbühl

 
dkb00Ich war schon lange nicht mehr spazieren mit euch …
darum möchte ich euch heute mitnehmen nach

(Bayern/Mittelfranken – an der Romantischen Straße – lebendige Stadt und Mittelalterkulisse – laut Focus die schönste Altstadt Deutschlands …)

Ich wohne nicht weit weg und arbeite dort. Und immer wieder geht mir das Herz auf, wenn man durch die schönen alten Gassen streift. 
Vor allem, wenn der Frühling viele Menschen in die sonningen Straßen lockt.

Also kommt mit!

Wir nähern uns durchs Gebüsch ….

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doch wenn man ein Stück entlant der Wörnitz spaziert, stößt man nach kurzer Zeit auf einen Turm

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und auf eine Stadtmauer.

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Dinkelsbühl überstand beide Weltkriege unversehrt. Daher ist die Stadt auch so wunderbar erhalten.

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Natürlich gibt es auch Stadttore, durch die man hinein gelangt.

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Es gibt Brücken und Durchgänge

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Verzauberte Ecken
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Wunderbares im Kleinen

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Beeindruckendes im Großen

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Eine lebendige Innenstadt mit vielen schönen Läden,
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Cafés und Restaurants

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idyllische Plätze

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Diese Stadt ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert.

Tafel-Bild?

Ein Aquarellbild aus den 60er Jahren in einem schönen Rahmen. Es hängt bei uns im Eingangsbereich  seit … ? 
Ich weiß nicht mehr. Aber zumindest so lange, dass man es eigentlich gar nicht mehr wahrnimmt.

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Das Aquarellmotiv selbst mochte ich noch nie so wirklich.
Aber den Rahmen.
Der gefällt mir gut.

Und so habe ich das gute Teil zerlegt und außen auf das Glas selbstklebende Tafelfolie von der Rolle geklebt.
Dann das Glas wieder in den Rahmen gelegt und alles befestigt.

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Das Aquarellbild ist immer noch da, allerdings muss ich es mir nun nicht mehr ansehen.

Und wir können uns gegenseitig nette Nachrichten hinterlassen.

Die Tafelfolie ist gut mit einem weißen Kreidemarker beschriftbar.
Mit normaler Tafelkreide natürlich auch.

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Das war nicht aufwändig.
Das hat nicht lange gedauert.
Und es hat Spaß gemacht.

Herzlichst
Karin

Sojajoghurt selbstgemacht

Hat der/die eine oder andere von euch auch irgendwo zu Hause einen Joghurt Maker herumstehen???? So ein Gerät, das man unbedingt haben musste, dann aber irgendwie doch nicht benutzt?

Und wusstet ihr, dass man damit nicht nur normalen Joghurt aus Kuhmilch, sondern auch welchen aus Sojamilch herstellen kann?

Sojajoghurt ist im Laden ja nicht so günstig zu haben wie der Kuhmilch-Bruder. Und bei uns hier auf dem platten Lande ist Soja (noch immer) viel zu exotisch, als dass es in einen Dorfladen Einzug halten dürfte.
Echt schlecht für Veganer.

Meine Devise „Do-it-einfach-yourself“ ist hier also durchaus angebracht.

Und darum hab ich’s ausprobiert.

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Mein DIY-Sojajoghurt

 

Ich habe
1 Liter Sojamilch (pur, ohne irgendein Aroma oder Zusatz) mit
200 ml Sojajoghurt (mit Joghurtkulturen drin und auch ohne Geschmackszusatz)
miteinander verrührt.
Beides hatte die gleiche Temperatur.

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Dieser Ansatz wird in die Joghurtgläser gegossen, die dann in den Joghurtmaker hineingestellt werden.
Deckel drauf, einschalten (auf 8 Stunden einstellen).
Warten.

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Nach 8 Stunden war er noch relativ flüssig, darum habe ich noch eine weitere Stunde zugegeben.
Dann die Gläser abkühlen lassen und ab in den Kühlschrank.

Selbstgemachter Joghurt (egal welcher) ist anfangs meist etwas flüssiger als die gekaufte Version: denn erst durch die Lagerung im Kühlschrank wird er nach und nach immer fester.

Aber lecker schmecken tut er allemal.

Und nicht vergessen: 1 Glas davon muss man natürlich für den Ansatz der nächsten Ladung aufheben ….

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Und wem dieser vegane kulinarische Genuss noch nicht ausreicht, der backe sich dazu diesen absolut leckeren

veganen Schokokuchen
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 Bei mir wurde er in Form von kleinen Gugeln vernascht.
Absolut köstlich!

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Auch ich als Nicht-Veganerin bin von beiden Rezepten totaaal überzeugt und kann sie jedem nur weiterempfehlen.
Lasst es euch schmecken!

Karin

DIY: Ende der Stricknadelzeit

Um den Winter auch handarbeitstechnisch abzuschließen, werden die Stricknadeln nun langsam in ihre Kiste verbannt … 
(Ciao ihr spitzen Dinger. Bis die Tage!)

Doch natürlich will ich euch zeigen, was mir in den letzten Wochen noch so von den Nadeln gehüpft ist.

Allen voran ein Wunsch-Schal (Loop)
aus wunderbar weicher und superdicker Merino und Alpaka Schurwolle …

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Das Besondere daran (außer dass er 1,60 m lang ist und dadurch wunderbar 2x um den Hals passt) ist, dass er jeweils zur Hälfte in Muster 1 links/1 rechts und im Perlmuster gestrickt ist. Je nach Laune kann man ihn sich dann so wickeln, dass man das Lieblingsmuster oben trägt.

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Gut, dass es derzeit morgens noch um die 0 Grad hat – das rechtfertigt das Tragen dieses dicken Teils auf jeden Fall, wenn man zeitig aus dem Haus muss.

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Um beim Farbthema Grau-Rot zu bleiben:

Hier sind  meine neuesten „Nordic Socken“ 

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In Gr. 39-40 sind sie geradewegs in meinen Dawanda Shop gelandet …

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Mir gefällt diese Farbkombination sooo gut, mit dem Weiß dazwischen.

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Irgendwie zünftig & rustikal ….

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Aber nun wird es ein bisschen feiner ….  es gibt

Handstulpen mit Zackenspitze

Diese habe ich nicht „frei Schnauze“ wie die obigen Sachen, sondern nach einer Vorlage gearbeitet:

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Auf Dornrosels Blog  Kreativammoniberg hab ich diese hübschen, quer-gestrickten Handstulpen gesehen und musste sie unbedingt ausprobieren.

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Quer gestrickt – das hat den Vorteil, dass ich einfach so lange stricke, bis meine Handgelenksbreite erreicht ist. Ich muss mich nicht von Anfang an auf ein Maß festlegen und kann die Stulpen somit absolut passgenau machen.

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Zu Anfangs war ich skeptisch, doch die Anleitung lässt sich ganz easy nachstricken.
Wenn man mal das System mit den Spitzen raus hat, ist das Muster ganz logisch und man kann die Anleitung schnell beiseite legen. 

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Und die sind natürlich absolut perfekt für das Frühjahr….

Vielleicht mach ich mir noch welche in einer etwas heitereren Farbe.
Grau vielleicht? (zwinker)
Oder ein hübsches Hellblau oder Rosé?
Ich überlege noch.
Und die Stricknadeln müssen halt noch ein bisschen warten mit ihrem Sommerschlaf.

PS – die Stulpen tragen sich wunderbar!

Lieben Gruß
vonKarin

Und ihr wisst ja: Bei Kommentar –> Gegenbesuch!

Ich kann noch mehr Sprüche …

Ich finde es echt witzig, dass sich derzeit überall sinnige Sprüche breit machen, die einem das Leben erklären, die Zukunft weisen oder mich einfach zum Lachen bringen möchten.
Ob auf Taschen, Shirts oder Schildern – mir macht das meist gute Laune.

Der Großteil dieser witzigen Kurzbotschaften ist allerdings in Englisch verfasst und nach guten Aussagen in Deutsch muss man schon etwas intensiver suchen.

Versteht mich nicht falsch, ich hab nix gegen anderssprachige Sprüche. Ich bin auch nicht generell gegen Anglizismen. Nein nein – denn da ich auch als Übersetzerin arbeite, erschließen sich mir durchaus Wortspiel, Sinn und Witz von anderssprachigen Weisheiten (meistens jedenfalls ). Und auch diese reizen mich zum Lachen, Schmunzeln und Weitersagen.

Wenn es allerdings darum geht, dass ich mein Zuhause mit Weisheiten aufmöble, dann bevorzuge ich aber eindeutig die deutschen Varianten. Wie zum Beispiel  –>

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Aus Erfahrung weiß ich, dass eine Menge Leute sich eher wackelig in der englischen Sprache bewegen (nöö – das gibt kaum einer zu), so dass die „Message“ gar nicht so ankommt wie gedacht.

Es ist wirklich so, dass auch allgemeine Anglizismen in Werbebotschaften,ob in Fernsehen oder in freier Wildbahn, oft miss- oder gar nicht verstanden werden. (Tja, ob das die Werbeleute wissen ….?)
Und was man zuweilen im Bereich regionaler Selbstvermarktung entdecken kann, ist auch recht witzig: „Coffee to go zum Mitnehmen“,  sag ich nur als Beispiel.

Äh – was wollte ich nun eigentlich sagen…?

Ach ja.
Deutsch ist meine Muttersprache und ich finde sie prima (naja- eigentlich spreche ich sowas wie Middelfrängisch). Und wenn ich an so wunderbare Wortakrobaten wie Heinz  Ehrhardt denke, dann muss man Deutsch und seine Möglichkeiten einfach lieben …

Aber lange Rede, kurzer Sinn. Eigentlich wollte ich euch nur meine zwei neuesten Willkommenssprüche zeigen, die bei mir ins Treppenhaus eingezogen sind.

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Damit unsere Besucher gleich wissen, wie bei mir der Hase läuft … (zwinker).

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Und alles auf Deutsch, versteht sich.
Damit keiner sagen kann, er hätte es nicht verstanden… („doppel-zwinker“ – nicht dass ich jetzt keinen Besuch mehr bekomme …)

Na dann: Have a good time!

P.S.
Die beiden Sprüche sind übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern aus den Tiefen des „www“ gefischt.
Woher sie sind und noch mehr davon findet ihr auf meinem Pinterst Board  HIER (klick)

Und scheut euch nicht, mir auch mal nen Kommentar zu hinterlassen. Vielleicht kennt ihr ja nen „coolen“ Spruch, den ihr mir hier lassen wollt? Auf jeden Fall komme ich immer sehr gerne auf einen virtuellen Gegenbesuch bei euch vorbei, falls Blog vorhanden. Versprochen!

Gehäkelt: MiniSternchen

Schaut mal, was für hübsche Kleinigkeiten hier in der Sonne leuchten …

Bei Nicole von MaraBee’s Welt habe ich ein gut beschriebenes Tutorial für diese gehäkelten Schlüsselanhänger-Sternchen entdeckt.

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Die sind ganz fix gemacht.

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Und was das Beste dabei ist, man muss nur 1 Faden vernähen.
Die ganzen anderen Fäden sind im Inneren als Füllmaterial. 
Genial.

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Und irgendwie machen die kleinen Dingse süchtig ….

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Und sie sind prima geeignet, um meine Baumwollgarn-Reste etwas schrumpfen zu lassen.

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Und sind begehrt als kleine Mitbringsel.

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Das war quasi mein Start in den Frühling 2015.

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Und wem’s auffällt:  der Blau/Grüne ist schon weg…

Genießt die nächsten sonnigen Tage!
Herzlichst
Karin