DIY: Geduldsfaden

Ganz egal wann, ganz egal wo – Geduld ist oft von Nöten, wenn man sie gar nicht wirklich aufbringen mag. Und so kommt’s wie’s kommen muss: manchmal reißt er ab, der

Geduldsfaden.

Und nun? Was tun?

Einfach einen neuen nehmen ….

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Das sind Zündholzschachteln, mit Designpapier beklebt und mit dem Dymo beschriftet.
Echt schnell gemacht.

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Erwachsene erhalten den Ersatz-Geduldsfaden mit Zündhölzern,
Kinder natürlich ohne.

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Vielleicht was für eure Kids, die Weihnachen nicht mehr erwarten können? Oder die anderweitig nicht soooo sehr geduldig sind?

Vielleicht eine nette Aufmerksamkeit für einen Freund, dessen Geduld gerade recht strapaziert wird?
Vielleicht als kleine Entschuldigung, wenn man jemanden etwas länger hat warten lassen?

Für diesen Geduldsfaden – der übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern eine auf Pinterest gefundene Idee ist – gibt es wirklich viele Einsatzmöglichkeiten. Euch fallen da sicher noch weitere ein. 

Das war’s schon für heute.
Wollte eure Geduld nicht allzu sehr strapazieren ….

DIY: Adventskalender aus Papprollen

Dieses Jahr bin ich ja sowas von früh dran. Mit was? Na mit „adventsrelevanten“ Vorbereitungen.

Normalerweise fällt mir am 1. Advent ein: „Oh! Wir bräuchten einen Adventskranz …!“.
Dann gibt’s immer hektischen Aktionismus, einen Ausflug in den Wald zum Zweige holen (Wetter egal) und so weiter.

Aber dieses Jahr möchte ich das gerne etwas bewusster erleben. Darum zwinge ich mich nachgerade dazu, von Herbst auf Vorweihnachtszeit umzuschalten (*an-den-Kopf-klopf*).

Teilweise gelingt das schon.
So habe ich bereits ein paar weihnachtliche Dekosachen bereitgestellt und einen


                                                   ADVENTSKALENDER

gebastelt & befüllt (hab ich schon ein paar Jahre lang nicht mehr gemacht ..).

Basis meines Kalenders sind Papprollen (von Küchenrolle, Toilettenpapier und so) und eine Idee, dich im letzten Jahr auf dem Blog von Silke Rudad gesehen hatte.

Etwa die Hälfte der Papprollen habe ich mit rosa Designpappe beklebt und die Oberkante mit dem Bürotacker geklammert (2-3 Klammern, das hält).

Auch gleich die Zahlen aufgeklebt
(Vorlagen dafür findet man überall im Netz zum kostenlosen Ausdrucken, meist bereitgestellt durch liebe freigiebige Bloggerinnen…. z.B. HIER  oder HIER).

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Und damit es nicht zuuuu roooosa wird, habe ich die andere Hälfte der Rollen mit selbstklebender Sternenfolie beklebt.

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Größere Inhaltsstücke (ich kann jetzt logischerweise nicht verraten, was da so alles drin ist …) erfordern natürlich etwas längere Papprollen. Ich musste auch welche vor dem Bekleben längs aufschneiden, um sie weiter zu machen. Jedenfalls habe ich alle Dinge die ich mir so ausgedacht hatte, gut unterbekommen.

Am Ende die Unterseite um 90° verdreht zusammentackern.
Das sieht doch recht hübsch aus, oder?

So.
Und wohin nun damit?
Auf jeden Fall müssen die Geschenklein gut transportabel sein, da ihnen noch eine Zugfahrt bevorsteht.
Zugfahrt? Ein Koffer!

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Kennt ihr noch diese Strohkoffer von „früher“??
Das passt doch prima.

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Und so können sie nun mit meiner Tochter auf die Reise in ihre schnuckelige Studentenbleibe gehen.
Schade, dass ich sie beim Öffnen der Päckchen nicht beobachten kann …

           Woher die Sachen?
            Labels: freebies von Renaade auf Titatoni (KLICK)

            Designpappe: folia Bringmann
            Sternenklebefolie: HEMA Holland
            Koffer: Relikt aus meinen Studententagen …

Gehäkelt: Schnittchen’s Yoga Socken – die Zweite

Ich durfte vor Kurzem ja die Yogasocken bei „Schnittchen’s Welt“ probehäkeln.

Und damit diese schöne Häkelanleitung auch gebührende genutzt wird, habe ich nochmal ein Paar der angenehmen Söckchen auf die Nadel genommen. Diesmal für Größe 37.

Die Häkelanleitung ist übrigens inzwischen online – wer Interesse hat, der klicke HIER

Nun will ich euch aber das neueste Paar zeigen …

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Diesmal habe ich mich auch vom Muster her an Schnittchens Original gehalten.

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Das Garn ist Strumpfwolle, damit man die Socken auch gut waschen kann._yoga14_yoga15

Nicht nur zum Yoga sind diese Art Strümpfe empfehlenswert, neee, auch als „Bettsöckchen“ (ja, das klingt miefig, doch viele Damen wissen sowas zu schätzen) sind sie ideal, da sie die Knöchel warmhalten, dabei aber den Zehen freies Spiel lassen.

Zu was auch immer – diese Söckchen kommen auf jeden Fall gut an.
Man kann sie gut an 1-2 Abenden häkeln, darum sind sie auch als schnelles Weihnachtsgeschenk denkbar….

Na dann – happy Yoga!
vonKarin

DIY: Pappschachteln – aus alt mach neu

Manchmal sehe ich eine Verpackung und kann einfach nicht anders … ich muss daraus was „Nützliches“ machen. Zwanghaft ist das fast schon (*räusper*). Inzwischen wagt auch niemand in meinem Umfeld mehr, Verpackungen wegzuwerfen ohne mich vorher zu fragen. Nö nö. Weder in der Familie, noch im Kollegenkreis (*ähem*, naja, ich komm mir da manchmal schon komisch vor.)

Aber es stimmt doch: Ein bisschen mit Papier und Washi Tape arbeiten – das geht nebenher.
Glaubt ihr nicht?
Seht selbst!

Zur Einstimmung was Babyleichtes;

Gepimpte Zündholzschachtel
mit Designpaper und Washi Tape beklebt.
Das geht turboschnell und kommt als kleines Mitbringsel, zusammen mit einem Teelicht, immer gut an.

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Oder mein neues Büro-to-go

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Das war mal ein schlichter Verpackungskarton, den ich mit weißer Acrylfarbe grundiert und dann mit Washi Tape beklebt habe. Ich bin ja jetzt – Dank der freundlichen Unterstützung von folia Bringmann – die glückliche Besitzerin einer recht großen Auswahl wunderschöner Washi Tape Designs und kann freudig aus dem Vollen schöpfen.
(Und derzeit ist wirklich NICHTS vor mir und meinen Washi Tapes sicher. Die kommen absolut überall zum Einsatz, egal ob in Küche, Büro, Wohnzimmer oder Bad. Äh … ich schweife ab).

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Für’s Innenleben habe ich aus Karton Stege eingeklebt und mit Tape verziert. Und zwei Stückchen Gummiband.

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Praktisch, oder?

Auch praktisch ist meine neue Sammelmappe

die ich aus einem Bogen Karton hergestellt habe, der bei der Verpackung eines Arbeitspullis dabei war. Bei Klamotten sind ja oft so weiße Kartonblätter dabei; die hebe ich meistens auf …. man weiß ja nie. 

Naja – und diesmal habe ich zwei nebeneinander gelegt, mit Tape zusammengeklebt und eine Mappe gefaltet.

(innen)
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(Vorne)

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(Hinten)

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Außen und innen fleißig mit Designpapier und Washi Tape beklebt (nur keine Hemmungen bitte) – und schon gibt es eine weitere fröhliche Mappe. Darin sammle ich nun meine Ideenblätter. Denn die fliegen immer überall in der Gegend herum.

Und damit sie nicht wieder herausfliegen können, habe ich einen Verschlussgummi angetackert.

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Und hier nun habe ich aus einer alten Verpackung
eine neue Geschenkverpackung gemacht.

Washi Tape hilft dabei sehr.
Und natürlich mein geliebtes Beschriftungsgerät – das ist auch stets im Einsatz.

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Und last but not least, wieder mal ein Zeitschriftensammler.
Diesmal aus einer Cornflakes,Packung gemacht.

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Ich habe den Karton umgedreht – da ich eigentlich nur mit Washi arbeiten wollte. Der Karton war dann aber zu instabil, so musste ich letzendlich dann doch Designpapier rundum aufkleben.


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Nun seht ihr, was in letzter Zeit aus Abfall bei mir so entstanden ist.

Puh, das war jetzt ein langer Post.
Nun aber gute Nacht!

     Herstellerhinweis / Bezugsquellen :
      Designpapiere: folia Bringmann
      Washi Tape:     folia Bringmann
      Kartonmaterial: Altpapiertonne

Bei so viel verwertetem Müll muss ich mich natürlich auch bei Ninas November-Upcycling-Dienstag zeigen …

Heißes Rezept mit Verpoorten Eierlikör

Eierlikör find ich total lecker.
Schon „früher“ gab’s bei uns zu Hause zur Weihnachtszeit selbstgemachten Eierlikör von Mama. Ich hab noch auf der Zunge, wie der schmeckt.

Unter all den Sorten die es im Laden zu kaufen gibt, ist für mich einzig der Eierlikör von Verpoorten eine echte Alternative zum „Selbstgemachten“ (jaaa, das ist Werbung …). Deshalb habe ich die Ohren gespitzt, als ich vom Testpaket für Blogger hörte, für das man sich bei Verpoorten bewerben konnte. Bedingung: man muss sein(e) Rezept(e) mit Eierlikör preisgeben.

Na, nichts lieber als das – und so hab ich mich beworben. Allerdings hatte ich schon gar nicht mehr dran gedacht, als gestern ein Paket vor meiner Tür stand…
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Und ich habe nicht schlecht über dessen Inhalt gestaunt!

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Hey – und was ist das denn?
Das perfekte „Eierlikör-to-go“ Päckchen: eine o,1 l Flasche mit Schokowaffelbecher …
Wie überaus praktisch – das kann man ja zum nächsten Spaziergang mit Freundinnen mitnehmen!
Das kannte ich noch nicht.

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Alles in allem lief mir das Wasser im Munde zusammen (wie gesagt, ich liebe Eierlikör …) und so konnte ich auch nicht widerstehen und machte mir eines meiner Lieblingsrezepte  …
 

„MEIN HEISSER ENGEL“
  (für kühle Herbst- und Wintertage)

Man nehme:

  • ein dreiviertel Glas frisch gepressten Mandarinen- oder Orangensaft und mache ihn HEISS

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  • Etwa 4 EL (oder mehr, je nach Geschmack) vom Eierlikör in den heißen Saft träufeln lassen;
    einen Trinkhalm hineinstellen;

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  • Einen schönen Tuff Sahne obenauf sprühen. Nach Belieben mit Eierlikör oder Zimt garnieren.
    Ich hab mir diesmal die Garnitur gespart, weil ich einfach „zuuu gierig“ war …. (sorry!)

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  • Und vor dem Trinken alles ein bisschen verrühren.
    Das schmeckt einfach himmlisch!

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So, das war Rezept Nummer 1.

Am Wochenende wird dann mit Eierlikör gebacken; wofür er ja fast zu schade ist …

Danke an Verpoorten für das tolle Testset!

Und noch ein Hinweis:
falls ihr ein Fan von guten Rezepten seid: eine riesige Auswahl an tollen Kuchen/Kaffee/Punsch/Torten/Cocktails/Shots/…gibt’s auf der Webseite von Verpoorten. Da tummeln sich Laien und echte Profis und präsentieren die leckersten Sachen. Gerade für die Weihnachtszeit finden sich dort tolle Anregungen.

DIY: Tortensstücke mal anders & zu Gast bei "alles biggi!"

Den Blog „alles biggi!“ verfolge ich schon lange und auch auf diversen Linkparties läuft Biggi mir regelmäßig „virtuell“ über den Weg.

Sie charakterisisert sich selbst  als „…Selbermacherin, Bastlerin, Upcycling-Fan, Handarbeits-Nerd, gerne draußen aktiv, Läuferin.“ Bei ihr tobt das wahre Leben. Und diese Vielfalt zeigt sich auch auf ihrem Blog.

Darum freue ich mich ganz besonders, dass Sie mich als Gastbloggerin zu Ihrer Geburtstagswoche anlässlich Ihres

1. Bloggeburtstags

eingeladen hat. Ich hab natürlich sehr gerne zugesagt – wenngleich mich diese Tatsache anfänglich auch leicht ins Schwitzen brachte. Wie geht das wohl? Was macht man da? Und was ist das passende Thema?

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Naja – schließlich landete ich bei einer ganz speziellen Geburtstagstorte

ohne Backen und absolut kalorienfrei

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die bietet für jeden Geschmack etwas
und erfüllt außerdem

einen ganz speziellen Verwendungszweck (!!)

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Wer mehr erfahren will über diese Tortenstücke
und über den Grund, warum man sie auf den Boden legen muss,
der darf sich gerne mal in meinem Gastpost bei „alles biggi!“ umsehen >KLICK

Sie hat als Geburtstags-Highlight seit gestern auch noch ein Gewinnspiel laufen;
also ein weiterer Grund, ihr einen Besuch abzustatten.

Also auf! Lasst uns zu Biggis Geburtstagsfeier gehen!

DIY: Handschuhe selbst nähen

Kennt ihr das – egal wie warm oder kalt das Wetter ist, ich habe immer heiße Hände. Und Füße. (Was jetzt allerdings nichts zur Sache tut.)

Selbst im Winter benötige ich zum Spazierengehen höchsten fingerlose Exemplare. Aber am liebsten nur Handstulpen zum Warmhalten des Handgelenks. Ansonsten wird mir einfach zu heiß.

Meine Auswahl an Handschuhen geht daher gegen Null.

Aber selbst ich brauche ab und zu einen Schutz gegen Eis uns Schnee – und zwar wenn ich Morgens mein Auto abkratzen muss um zur Arbeit zu fahren. Wir haben nur 1 Garage, aber
2 Autos. Und ich vergesse garantiert genau dann wenn es richtig knackig gefriert, dass ich am Abend vorher die Scheiben abdecke. Logisch.

Dann komme ich mit meinen warmen Händen ans Auto und lege sie auf die Scheibe, damit diese schon mal ein bisschen abtauen kann. Und dann … dann sind meine Hände eisig kalt. Und werden ewig nicht mehr warm.
Deswegen brauche ich ein paar Handschuhe, um sie für Härtefälle im Auto zu deponieren.

Was liegt da näher, als sich selbst ein Paar Fäustlinge zu machen?

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Und zwar aus einem alten Pullover.

Zuerst aber habe ich eine Schablone meiner Hand angefertigt. Aus Pappe.
Diese auf einen alten Pulli gelegt und mit etwas Nahtzugabe (ca 1 cm rundherum) ausgeschnitten.

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Dann die Teile Rechts auf Rechts gelegt und mit Stecknadeln zusammengeheftet.

Anschließend mit der Nähmaschine rundherum genäht und mit Zickzackstich versäubert (nein, ich hab keine Overlock, ich kann auch so nähen).

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Sah anfangs auf der Innsenseite durchaus kläglich aus.

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Aber nach dem Umdrehen … gar nicht so übel.

Vor allem, weil ich am Handgelenk noch eine Kette angenäht habe. Nur weil es „Upcycling“ ist, muss es ja nicht hässlich aussehen, nicht wahr?

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Die Kette ist allerdings nur oben. Unten ist ohne. (Ich will mein Auto ja nicht verkratzen!)

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Innen spürt man allerdings die Naht des Handschuhs.
Das ist etwas ungewohnt.

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Aber die Handschuhe sitzen perfekt, denn sie sind mir ja „auf die Hand“ geschneidert… 

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Auf alle Fälle ist das eine sinnvolle Verwendung von ausgedienten Pullovern.

Und der nächste Winter kommt bestimmt!

Habt’s warm!
Karin

Und damit zeige ich mich auch gerne

bei art.of.t66
und beim
Upcycling – Dienstag November 2014