DIY: Washi Tape satt

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Abreißen, kleben, wiederverwenden, beschriften – so charakterisiert die Firma Bringmann ihre Washi Tapes.

Und aus Erfahrung kann ich da noch hinzufügen: abziehen, neu aufkleben, abziehen, neu aufkleben, in der Spülmaschine waschen und wieder aufkleben

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Wer liebt sie nicht, die bunten Klebebänder aus Reispapier, die es in allen erdenklichen Farben, Muster und Ausführungen gibt. Einmal damit gearbeitet … und schon läuft man Gefahr, sich unheilbar mit Washiritis anzustecken.

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Der Verwendung sind auch kaum Grenzen gesetzt. Auf Pinterest gibt es unzählige Pinwände mit tausenden von Möglichkeiten, wie und wo diese bunten Klebedinger dekorativ und/oder nützlich verklebt werden können.  Klick mal HIER.

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Was mich besonders fasziniert ist, dass sich diese Klebebänder absolut rückstandsfrei von fast allen Untergründen wieder ablösen lassen. Und danach kann man sie wieder irgendwo anders aufkleben. X-mal. Ohne Klebeverlust.

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Und die Bedruckung färbt auch bei Nässe nicht ab. Sie verblasst nicht einmal nach einem Waschgang in der Spülmaschine. (Aber auf Dauer halten sie wohl Nässe nicht aus ...)

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Zudem werden sie aus einem schnell nachwachsendem Rohstoff gemacht (Papier auf Reisbasis), sie sind also kompostierbar und der Kleber ist lösungsmittelfrei.

Kürzlich hab ich mal mitbekommen, woher dieser Hype denn kam:

  • Washi Tape – auch und ursprünglich bekannt als Masking Tape – kommt eigentlich aus der Autoindustrie. Dort wird es seit Jahrzehnten aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften als Abklebeband beim Lackieren benutzt.
  • Und diese hervorragenden Eigenschaften (dünn aber stabil, wiederablösbar, beschriftbar, anwendbar auf allen Oberflächen …) führten 2006 schließlich dazu, dass drei japanische Damen dieses Material für den Bastelbereich entdeckten.
  • Sie entwarfen wunderbare Muster für das bisher neutrale Klebeband und kontaktierten die japanische Firma „mt“ mit dem Wunsch, das industriell genutzte Klebeband mit diesen bunten Aufdrucken fit für den DIY-Bereich zu machen. Die Firma ‚mt‘ stieg darauf ein und begann mit der Produktion der bunten Klebebänder.
  • Inzwischen gibt es mehrere Hersteller dieser Reispapier Klebebänder und die farbenfrohen Deko-Hilfen haben einen Siegeszug rund um die Welt angetreten.
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Mir hat die Firma folia Bringmann freundlicherweise eine wunderbare Auswahl an Washi Tapes überlassen.
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Ich hab mich rießig gefreut über diese Fülle, die ich nun zur Verfügung habe.
Ha! Weihnachten kann kommen!


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Die Max Bringmann KG hat eine fast unüberschaubare Auswahl an Dekoren im Programm und – da musste ich echt staunen – sogar Washi Sticker und ganze Washi Blätter gibt es da.
(Das Herz jeder Scrapbookerin schlägt da ein paar Takte schneller!).
Diese Produktausweitung lässt die Anwendungsmöglichkeiten natürlich nach oben schnellen. Doch seht selbst:

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Ich konnte natürlich nicht widerstehen und musste meine neuen Washis gleich „in Besitz“ nehmen und ein paar Mini-Projekte damit beginnen.

Zum Beispiel habe ich meine alten Bleistiftstummel damit wieder salonfähig gemacht:
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Und ich habe ein „Sew-to-go“ Kistchen für meine Tochter gebastelt, die mit ihrer neuen Nähmaschine ins Studentenleben aufgebrochen ist.

Ausgangsbasis war eine kleine Verpackung aus dem schwedischen Möbelhaus:

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Und mit ein paar Streifen Washi Tape & einem kleinen Etikett (geschnitten aus selbstklebender Tafelfolie von folia Bringmann) macht man daraus ganz fix eine hübsche Schachtel für’s kleine Nähzubehör.

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So, das war aber ein langer Post heute.
Nun muss ich schnell ins Bett.
Gute Nacht!
(Ich träum heute bestimmt von Washi Tape …)

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10 Gedanken zu “DIY: Washi Tape satt

    1. Ja, darüber freu ich mich wirklich. Und die Qualität der Bänder ist auch super. Spülmaschine geht übrigens wirklich. Und falls sie doch mal abfallen, dann kann man sie danach aus der Maschine fischen und wieder aufkleben. Im Ernst.
      LG Karin

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  1. Hallo Karin,

    die lieben Masking Tapes… ich habe auch viel zu viele und es werden immer mehr. Die Auswahl ist einfach zu groß und der Geist zu schwach 😉

    Interessant wie die Idee überhaupt entstanden ist, das wusste ich noch nicht. Obwohl mir das Abklebeband durchaus bekannt ist, das nimmt man ja auch häufig beim Malern.

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