Drachenfest am Altmühlsee

Der Oktober geht …

und ich wollte als Wertschätzung für diesen schönen Herbstmonat noch ein paar Bilder zeigen, die typisch für diese Jahrszeit sind (nein – hier kommt jetzt nix über Halloween), die mich aber auch ein bisschen wehmütig stimmen. Denn jetzt geht’s ab in den dunklen Winter, den ich, ehrlich gesagt, nicht so gerne mag.

(Gott sei Dank gibt’s in dieser dunklen Jahrezeit wenigstens Weihnachten als Lichtblick …hach, wie schön doppelsinnig ist das denn …)

Nun aber los:

Letzten Sonntag gab’s am Altmühlsee ein Drachenfest;
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m Seeufer bei Gunzenhausen.

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Da die Sonne lachte, fuhren wir natürlich hin.

Wir – und Hunderte andere natürlich auch.

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Drachen aller Formen sah man fliegen

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oder in den Bäumen hängen

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oder auf Reparatur warten …

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Man konnte sich sogar Drachen ausleihen (voll gute Idee!) und sich natürlich auch welche kaufen.

Ich hatte gehofft, auch selbstgemachte Drachen fliegen zu sehen (so wie ich das aus Kindertagen kenne); leider gab’s diesbezüglich nichts zu bestaunen.

Ein „Profi“ hat eine Vorführung mit seinem Lenkdrachen gemacht und uns gezeigt, was so ein Luftdings alles kann. Leider war der Wind sehr „piano“, ein bisschen mehr Action und Geschwindigkeit hätte uns allen gefallen.

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Aber alles in allem hab ich das bunte Geflatter sehr genossen.
Und musste oft schmunzeln beim Beobachten von Kindern (und Eltern), die voller Eifer die Drachen in die Luft brachten, mit glühenden Bäckchen an der Drachenschnur zupften um mit aller Konzentration ihren Drachen zu steuern.
Wunderbar!

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Ein Moodlight für mich!

Ich Glückspilz durfte bei Jutta und Maike von www.Kreativfieber.de bei Ihrer Giveaway Aktion einen wunderbaren Gewinn einheimsen ….

Die Lampe Moodlight – ein DIY-Kit aus dem Hause Frida & Finn.

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Der absolute Knaller, diese Stimmungslampe.
Sieht supergut aus, ist total originell
und durch die austauschbaren Frontbilder äußerst wandelbar.

Doch seht selbst:

Schon die Verpackung ist toll:
Natürliche Materialien – durchdachte Verpackungstechnik – liebevolle Gestaltung.

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Allerdings steht vor dem stimmungsvollen Leuchten das Zusammenbauen.
Ist ja nicht umsonst ein Do-it-yourself-Kit.

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Doch im Karton ist alles was das Herz des kleinen Heimwerkers begehrt und zum Zusammenbau braucht …. Wow!
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Ich hab mich auch sofort in das herrlich nostalgische Zuleitungskabel mit Textilummantelung verliebt ….

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Eine ausführliche Anleitung auf festem Papier ist auch dabei. (Zur Not gäbe es auch noch ein Video auf der Webseite.)

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Man kann also sofort nach dem Auspacken loslegen. Was ich auch tat.

Anfangs kam ich durchaus ins Grübeln beim Zusammensetzen – aber am Ende lag dann alles an seinem Platz.

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Ich nahm jede Hilfe die ich kriegen konnte!

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Und war froh, dass irgendwie alles zusammenhielt.
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Und von oben und außen gesehen passte auch alles wunderbar …

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Allerdings von hinten betrachtet …..

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… und von innen auch ….

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war die Passform dann doch eher „luftig“.

Ich hab’s etliche Male auseinander genommen und wieder zusammengesetzt.
Hätte ich es fugenlos an die Rückwand angepasst, dann wären von außen die Gehrungen an den Ecken nicht mehr passend gewesen (die Seitenteile wären dann über den Deckel hinausgeragt). Ihr versteht??
*Oder hab ich was falsch gemacht??*

Letzendlich beschloss ich: „Hauptsache von vorne schön!“ und klebte ein Stück vom schönen Karton auf die Rückseite (zwecks Stabilität). Passt doch!

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Die Lampe gefällt mir total gut!

Doch soll ich euch was sagen:  Wie gewonnen, so zerronnen!
Denn Lena (Tochter – lebt jetzt in Studentenbude weit weg – ihr erinnert euch?) war schockverliebt  in die Lampeund hat sie in ihren Koffer gepackt und mitgenommen. Und das bevor ich noch die ganzen anderen Einschubbilder fotografieren konnte. *SEUFZ!*  (Aber Mamas sind so..)

Sie versprach jedoch Fotos der Lampe in Aktion.
Na, da bin ich mal gespannt ;D

Zur Sicherheit hier ein Foto der 4 Bilder, die bei der Lampe dabei sind.
Man kann aber natürlich auch was Selbstgestaltetes einfügen. Ich liebe diese Idee!

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Ich freu‘ mich auf jeden Fall sehr über diesen Gewinn – auch wenn ich selbst ihn nur kurz genießen durfe.
Danke and Jutta und Maike und natürlich auch an Frida & Finn!


DIY: Washi Tape satt

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Abreißen, kleben, wiederverwenden, beschriften – so charakterisiert die Firma Bringmann ihre Washi Tapes.

Und aus Erfahrung kann ich da noch hinzufügen: abziehen, neu aufkleben, abziehen, neu aufkleben, in der Spülmaschine waschen und wieder aufkleben

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Wer liebt sie nicht, die bunten Klebebänder aus Reispapier, die es in allen erdenklichen Farben, Muster und Ausführungen gibt. Einmal damit gearbeitet … und schon läuft man Gefahr, sich unheilbar mit Washiritis anzustecken.

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Der Verwendung sind auch kaum Grenzen gesetzt. Auf Pinterest gibt es unzählige Pinwände mit tausenden von Möglichkeiten, wie und wo diese bunten Klebedinger dekorativ und/oder nützlich verklebt werden können.  Klick mal HIER.

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Was mich besonders fasziniert ist, dass sich diese Klebebänder absolut rückstandsfrei von fast allen Untergründen wieder ablösen lassen. Und danach kann man sie wieder irgendwo anders aufkleben. X-mal. Ohne Klebeverlust.

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Und die Bedruckung färbt auch bei Nässe nicht ab. Sie verblasst nicht einmal nach einem Waschgang in der Spülmaschine. (Aber auf Dauer halten sie wohl Nässe nicht aus ...)

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Zudem werden sie aus einem schnell nachwachsendem Rohstoff gemacht (Papier auf Reisbasis), sie sind also kompostierbar und der Kleber ist lösungsmittelfrei.

Kürzlich hab ich mal mitbekommen, woher dieser Hype denn kam:

  • Washi Tape – auch und ursprünglich bekannt als Masking Tape – kommt eigentlich aus der Autoindustrie. Dort wird es seit Jahrzehnten aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften als Abklebeband beim Lackieren benutzt.
  • Und diese hervorragenden Eigenschaften (dünn aber stabil, wiederablösbar, beschriftbar, anwendbar auf allen Oberflächen …) führten 2006 schließlich dazu, dass drei japanische Damen dieses Material für den Bastelbereich entdeckten.
  • Sie entwarfen wunderbare Muster für das bisher neutrale Klebeband und kontaktierten die japanische Firma „mt“ mit dem Wunsch, das industriell genutzte Klebeband mit diesen bunten Aufdrucken fit für den DIY-Bereich zu machen. Die Firma ‚mt‘ stieg darauf ein und begann mit der Produktion der bunten Klebebänder.
  • Inzwischen gibt es mehrere Hersteller dieser Reispapier Klebebänder und die farbenfrohen Deko-Hilfen haben einen Siegeszug rund um die Welt angetreten.
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Mir hat die Firma folia Bringmann freundlicherweise eine wunderbare Auswahl an Washi Tapes überlassen.
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Ich hab mich rießig gefreut über diese Fülle, die ich nun zur Verfügung habe.
Ha! Weihnachten kann kommen!


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Die Max Bringmann KG hat eine fast unüberschaubare Auswahl an Dekoren im Programm und – da musste ich echt staunen – sogar Washi Sticker und ganze Washi Blätter gibt es da.
(Das Herz jeder Scrapbookerin schlägt da ein paar Takte schneller!).
Diese Produktausweitung lässt die Anwendungsmöglichkeiten natürlich nach oben schnellen. Doch seht selbst:

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Ich konnte natürlich nicht widerstehen und musste meine neuen Washis gleich „in Besitz“ nehmen und ein paar Mini-Projekte damit beginnen.

Zum Beispiel habe ich meine alten Bleistiftstummel damit wieder salonfähig gemacht:
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Und ich habe ein „Sew-to-go“ Kistchen für meine Tochter gebastelt, die mit ihrer neuen Nähmaschine ins Studentenleben aufgebrochen ist.

Ausgangsbasis war eine kleine Verpackung aus dem schwedischen Möbelhaus:

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Und mit ein paar Streifen Washi Tape & einem kleinen Etikett (geschnitten aus selbstklebender Tafelfolie von folia Bringmann) macht man daraus ganz fix eine hübsche Schachtel für’s kleine Nähzubehör.

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So, das war aber ein langer Post heute.
Nun muss ich schnell ins Bett.
Gute Nacht!
(Ich träum heute bestimmt von Washi Tape …)

DIY: Herbstausbeute

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Das analoge Leben nimmt grad all meine Zeit in Anspruch …

doch möcht‘ ich nicht vorenthalten, was aus der Ausbeute meiner Herbstspaziergänge geworden ist:

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 Und die Äpfel ….
haben wir alle schon aufgegessen.

Genießt den Herbst!

DIY: Korbtasche mit Stern

Letztendlich bin ich nun auch im Herbst angekommen (kann ihn ja nicht ewig ignorieren) und somit genieße ich ihn jetzt so lange wie nur möglich …

Doch dazu musste ich natürlich raus aus der Bude und rein in die Natur.
Zum Beispiel mit dem Fahrrad durch die Pampa und dabei einsammeln was geht:

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Dazu braucht man natürlich eine Tasche oder einen Korb.
Und darum habe ich mir meinen letzten Flohmarktfund zu diesem Zwecke ein bisschen schön gemacht.

So sah die Tasche – ein 5€ Schnäppchen – vorher aus:

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Leider war der Boden etwas strapaziert und hat „gebröselt“, darum wollte ich ihn mit einer Farbschicht schützen.
Und da ich ja schon sooo lange mit einer -> Ibiza-Tasche (dafür hab ich sogar ein Pinterest Board) liebäugle, dachte ich mir, das ich meinen Flohmarktfund vielleicht ähnlich gestalten kann. Und somit musste auch ein Sternchen drauf. 

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Dazu nahm ich eine alte Papierschablone und klebte sie mit dem Marabu Schablonen Haftspray auf die Front. Das Spray ist noch aus der Materialpaket, das ich letzen November freundlicherweise von Marabu erhalten hatte.

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Ich war zunächst sehr skeptisch wegen des Haftsprays, denn es klebt nur ganz leicht. Aber das ist völlig ausreichend und im Ergebnis überzeugend – trotz des schwierigen Untergrunds:

Und die Trennlinie für die Farbe des Bodens habe ich mit Washi Tape geklebt. Das hält prima und lässt sich ebenfalls rückstandsfrei wieder abziehen.

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Den Stern mit weißer Acrylfarbe und einem „Stupfpinsel“ recht trocken ausmalen.
Den Boden einfach mit einem Pinsel mit langen Borsten anpinseln. Dauerte etwas, da ich möglichst viele Zwischenräume erreichen wollte.

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Dank der lieben Herbstsonne war das Ganze recht schnell trocken.
Mit klaren, sauberen Konturen. (Danke, liebes Haftspray!)

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Nun benötigten nur noch die ausgelaugten Ledergriffe etwas intensivere Pflege.

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Das ist aber in einem Motorradfahrer-Haushalt kein Problem – und mit etwas Lederfett behandelt, waren die Griffe im Nu wieder schön. Geschmeidig waren sie ja schon.
(Ich liebe gebrauchtes Leder ….)

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Und dann war sie schon fertig – meine „fast-Ibiza-Tasche„.

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Da passt ganz schön was rein!

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Und man wird mich in Zukunft sicher öfter damit sehen ….

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Einen schönen Herbst wünsch‘ ich uns noch!

Karin,
(… die sich mit ihrer neuen alten Tasche endlich mal wieder bei RUMS sehen lässt …)


Und weil ich hier ja quasi einen „vorgemerkten Pin“ realisiert habe, mache ich doch gerne mit bei „Machen nicht Pinnen“ auf Geschwister Gezwitscher …. Eine originelle Aktion ist das.

DIY: Fimo – erste Schritte – endlich

Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich das tolle FIMO Paket von der Fa. Staedtler erhielt:

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Lange lange bin ich darum herumgeschlichen und konnte mir nicht den letzten Ruck geben, endlich mit diesem Material zu arbeiten. Denn – mal im Vertrauen – so modelliertechnisch gesehen bin ich wirklich kein As.

Aber gut. Das Paket hat mich Tag für Tag angeguckt und mich schließlich weich gekriegt.
Hier also mein Bericht …

Erst mal alles ausgepackt.

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Und angefangen zu Kneten.
Und rosa Würstchen zu drehen.

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Jeweils 2 der rosa Würstchen miteinander verzwirbelt und mehrere dieser Zwirbelwürstchen nebeneinander gelegt.

Dann einfach mit einem Förmchen ausgestochen.

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Sieht fast aus wie gewebt oder gestrickt …

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Und wenn ich noch ein wenig übe, dann geht das sicher auch noch viel gleichmäßiger; *ähem*.

Eigentlich wollte ich mit den rosa Würstchen und schwarzem Fimo eine „Blumenrolle“ machen, von der man dann dünne Scheiben abschneidet, die aussehen wie Blüten.

Daraus ist aber leider nichts geworden.
Fimo Soft ist so soft, dass es nach ein bisschen Kneten irgendwie schnell zu weich wurde (ich hab immer so heiße Hände…) und ich dann nicht mehr wirklich gut damit zurecht kam. Schnell war alles außer Form …

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Und so hab ich das rosa-schwarze Gemenge einfach gut verknetet

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und es entstand – mit ein bisschen Gelb – am Ende die Farbe BRAUN ….

Damit konnte ich dann schon etwas mehr anfangen und habe – passend zur Jahreszeit – noch „Lebkuchenherzen“ gemacht.

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Nach dem Backen mit ein bisschen Farbe beschriftet, so sehen sie recht annehmbar aus.
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Ich muss nur noch ein paar Anstecknadeln besorgen, die ich auf der Rückseite anklebe. Dann kann man sie als Ansteckmotive an Tasche, Pulli oder sonstwo tragen.

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Am Ende habe ich aus dem weißen Glitzer-Fimo noch ein paar Mini-Häuser geformt:

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Die sind als Deko immer gut zu gebrauchen.

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Das war’s erst mal für den Anfang.

Was ich noch sagen wollte:

Übrigens gibt’s von Staedtler selbst nun auch schon ein Pinterest Board für FIMO.
Guckt mal HIER

Was man da alles so zu sehen kriegt!
Mannomann.
Da kann ich mit meinen gekneteten Erstlingswerken mal so gaaar nicht mithalten.

Aber egal. Es macht Spaß mit Fimo zu arbeiten und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gelle?

DIY: Schwarzweißmalerei

Mein alter Messerblock gefiel mir gar nicht mehr.
So schäbig alt.

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Doch ein bisschen Farbe, dachte ich mir, lässt ihn sicher wieder gut aussehen.
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Und so wurde der Block leicht angeschliffen, gesäubert und mit einer Schicht weißer Acrylfarbe angepinselt.

Als die Farbschicht getrocknet war, mit feinem Schleifpapier die Kanten nachgearbeitet, denn ein bisschen „shabby Chic“ kann ja nichts schaden.


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Aber irgendwas fehlte noch.

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Ganz klar – ein paar Motive und der altvertrauten Bildertransfer mit Kleber.

Kopie mit Kleber einpinseln und mit „dem Gesicht nach unten“ auf das Objekt legen.
Gut trocknen lassen.
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Dann nass machen und die Papierschicht mit den Fingern abrubbeln.

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Fertig.
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Jepp, so gefällt er mir schon viel besser.

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Und weil schwarz-weiß gut zu meiner meine Mini-Küche passt, wurden gleich noch ein paar Kochlöffel gepimpt:
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Die Farbe hält übrigens auch in der Spülmaschine.


Nun aber genug Schwarz-Weiß-Malerei für heute.

Ich wünsch‘ euch ein buntes Herbstwochenende!