DIY: Sommerlichter

Meine 2 letzten alten Schweden-Weingläser sind erblindet!
Aber da sie wohl ca. 20 Jahre alt sind und sehr oft in der Spülmaschine waren, steht ihnen das letztendlich auch zu.

Daraus trinken mag ich nicht mehr so gerne, aber wegwerfen?? Da hängen so einige Erinnerungen dran.

Also gibt’s heute ein Upcycling   –> Weinglas zu Kerzenleuchter.

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Zuerst musste ich mir aber einen Schnitt basteln:

a) Einen großen Halbkreis aufzeichnen – mit einem Radius von ca. 15 – 20  cm  (ich nehme für sowas gerne alte Kalenderblätter …)

b) Vom Rand des Halbkreises ausgehend 10 cm breit abmessen, anzeichnen und ausschneiden.
Diesen Streifen halbieren. Das reicht für ein Glas.

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c) Diese Stück Papier nun probeweise ums Glas legen und gegebenenfalls noch zuschneiden, falls es zu lang sein sollte.
Das Papier soll sich max. 1 cm überlappen. Das reicht zum Kleben der späteren Windlichter-Mäntelchen.

d) Wenn das Schnittmuster nun passt, kann es als Schablone zum Zuschnitt des gewünschten Papiers verwendet werden.
Ich hatte noch nen Restbestand an festem Transparentpapier in verschiedenen Designs.

e) Das zugeschnittene Papier an den Kanten zusammenkleben. Mit Wäscheklammern oder Büroklammern fixieren bis alles trocken ist.

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f) Die Ränder noch mit dem Motivlocher bearbeitet.
Die waren übrigens auch bei dem super Materialpaket von Folia Bringmann dabei. Ihr erinnert euch? (klick)

g) Und schon kann das Mäntelchen auf’s Glas gesetzt werden.
Am besten vorher schon das Teelicht reinstellen – anzünden – genießen.

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Und hier aus einem Blatt vom Zeichenblock ….

 
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Und von einem alten Buch …

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Aus leicht transparenter Folie

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Und schon hat man für jede Stimmung das passende Windlicht.

Hat man erst einmal den Schnitt, dann geht der Rest ganz fix. Da kann man gleich ein paar mehr machen …

Ich hatte übringens heute schon einen „Langzeitversuch“ laufen, da ich befürchtete, dass das Papier Feuer fangen könnte. Es wird nach oben raus doch recht heiß. Aber nach 3 Stunden bin ich immer noch ohne Feuerlöscheinsatz und daher guter Dinge, dass das auch so bleibt.

Na, das ist doch was für die August-Challenge bei Crealopee!

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DIY: gestrickte Tüchlein

Ich liebe es, mir am Morgen ein heißes, nasses Waschtuch auf’s Gesicht zu legen. Das weckt mich irgendwie auf und vertreibt die Müdigkeit. (Zudem hoffe ich immer, dass es auch gleich ein paar Falten wegdampft. )

Zu dieser morgendlichen Heißwasserkur nehme ich am liebsten selbstgestrickte Baumwolltüchlein. Kann man auch Waschlappen nennen, wenn man denn möchte.

Und da man davon nie genug haben kann, stelle ich euch meine neueste, heute fertig gewordene Kollektion in Grau-Rosé vor:

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Gestrickt aus 100% Baumwolle – Qualität „Schulgarn“

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Das sind so kleine Strickstücke, die nebenher beim Fernsehen (sofern ich das mal tue) oder Hörbuch hören entstehen. Zum Nachts müde machen, sozusagen.

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Und da kann ich dann immer mal verschiedene Muster ausprobieren, damit ich für spätere Projekte was parat habe.

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Eine kleine, praktische Füllarbeit quasi.

Ob das was für den Creadienstag ist? Denn noch ist Zeit ….

DIY: Schreiben wie gedruckt …

Dieser Juli hat es in sich …
die Veranstaltungen und Festlichkeiten jagen sich und es bleib wenig Zeit für „große“ Projekte.
Und manche der „kleinen“ Dinge kann ich auch noch nicht zeigen, weil sie ja noch verschenkt werden wollen … und daher noch ‚geheim‘ sind.

Aber heute kann ich euch schon mal mein neuestes Spielzeug zeigen. Viele von euch haben so etwas wahrscheinlich schon lange, aber für mich ist es wieder mal was Neues …

ein Prägegerät für Klebeetiketten, 
also einen „Label Maker

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Dies hier ist zwar kein echter DYMO, sondern die „Version günstig“ von HEMA.

Bisher funktioniert das Ding aber  prima und hat auch einige verschiedene Farben an Klebebändern zur Auswahl.
Also genau das was ich brauche.

Und ab sofort ist nichts mehr sicher vor dem Beklebtwerden  . Wollt ihr Beispiele sehen?

Hier die Standard-Variante weiß auf schwarz:

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Prima auch zum „Personalisieren“ von Geschenken …

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Oder als lieben Gruß auf dem selbstgemachten Eistee, den Herr L. so gerne mit auf Arbeit nimmt.
Hier in der Variante „schlecht lesbar in  Silber“

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Gegebenenfalls ertastbar, wenn schon nicht gut lesbar.

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Und hier unten hab ich schon ein wenig vorgegriffen und für meine L., die ja in absehbarer Zeit – wenn sie erst mal von ihrem Europatrip zurück ist – an die Uni aufbrechen wird, ein paar wichtige Dinge gesammelt, die der künftigen Ordnung in ihren Dokumenten dienlich sein sollen und diese in einem hölzernen, gepimpte Stehsammler gebunkert.  (Was für ein unmöglicher Satz! Ich hoffe, man versteht was ich meine?)

lena2

Das war’s schon für heute.
Habt es gut!

DIY: schnell mal klammern …

Heute mag ich’s bunt!
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Nein, das sind keine neuen Legosteine für uns Fußball-Weltmeister.

Sondern….

gepimpte Heftklammern.

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Diese mausgrau-silbernen Teile
          habe ich schlicht mit farbigem Permanent-Marker angemalt.

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Und dann trocknen lassen.

Das war auch schon die ganze Anstrengung.

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Und schwupps – schon gibt’s Klammern in Wunschfarbe.

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Dann rein damit in das Klammerdings … (wie heißt das noch richtig??)

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Und schon geht das Geklammer los!

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Diesmal hat das Fotografieren und Nachbearbeiten weit länger gedauert als das Herstellen.
Somit ist dies ein DIY für Zwischendurch.

Probiert’s doch auch mal aus!
Stellt euch das Ganze mal mit Markern in Rosa oder Neonfarben vor … nicht nur eure Kinder werden es lieben!
😀

Hab ein schönes, heißes Wochenende!

Grüße auch an art.of.66 und Pamelopee

Karin_flav

Uppps – die 100.000 sind geknackt …

Im „analogen“ Leben geht es bei mir derzeit etwas turbulenter zu. Darum bleibt weniger Zeit zum Kreativsein.

Zudem ist nicht alles was ich so mache unbedingt geeignet, um darüber in einem Post zu berichten. Schließlich will ich euch nicht mit Fotos von „und noch ein Strickstrumpf“ langweilen.

Aber mir kribbelt es heute im Bauch, da ich die Marke der
>> 100.000 Seitenaufrufe Unglaublich!
Das waren immerhin über 44.000 (!!!) Besucher, die mich hier schon besucht haben.
Wow. Ein herzliches Dankeschön an euch alle!

Ich würde das ja gerne mit einem hübschen Blumenstrauß feiern,
aber das Einzige was ich euch heute zeigen kann ist meine Sonderzüchtung

knuspriges Alpenveilchen

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knusprig3
Die beiden wurden während eines Kurzurlaubs leider von meiner Gießhilfe vergessen.
(Aber welche Blume braucht schon Blätter, wenn sie so hübsche Blüten hat!)

Richtig gesehen, die Übertöpfe sind bemalte Konservendosen!

Somit kann ich heute doch mit einem kleinen DIY-Projekt dienen
und mich beim CREADIENSTAG sehen lassen …

Upcycling mit Meerglas

Was tut man mit einer Bambusschale, die nicht mehr so ganz frisch ist?

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.. und die auch als Hut nicht zu gebrauchen ist

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Und was tut man mit all den kleinen Meerglas Stückchen, die man im Laufe der letzten 15 Jahre so gesammelt hat?

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Na, man bringt beides zusammen und macht sich eine Sommerschale ….

Der Teller erhielt eine Schicht weiße Acrylfarbe.
Darauf habe ich dann das Meerglas angeordnet…. ähem … aber leider war es viel zu wenig. Sh….!

Also wurden noch Glasnuggets dazu gelegt.

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Und dann alles mit klarem Kleber befestigt.
Trocknen lassen.

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Am Ende mit Fugenmasse die Zwischenräume gefüllt.
Das war nicht leicht, weil alle Teile so unterschiedlich dick sind.
Und außerdem bin ich offensichtlich kein „Fugen-Genie“.

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Egal, denn irgendwie ging das dann schon. Und es muss ja nicht immer zu perfekt sein.
Wieder trocknen lassen und schön sauber wischen.

Und fertig war die sommerliche Schale für Dies und Das.

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Und nun ab damit zu RUMS
dort gibt’s heute wieder viel zu sehen!

& auch bei
art.of.66

Und kennt ihr schon den blog
Maritimes im Monat?
Sehr sommerlich dort bei Nadine.

Ninjassieben und ein Spaziergang durch Rothenburg ob der Tauber

… ich mag den Blog Ninjassieben sehr gerne

und freue mich daher, dass auch ich als „Urlaubsvertretung“ dabei sein und heute, am 10.07. meinen Mini-Gastpost
zum Motto „1 Satz – 1 Bild“ dort erscheinen lassen darf.

Dieser lautet:

Ninja ist im Urlaub
und derweil mache ich einen Spaziergang durch’s wundervolle Rothenburg ob der Tauber.

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Liebe Ninja – ich wünsch dir & Herrn J. einen unvergesslich schönen Urlaub!

Und hier noch ein paar Fotos aus dem mittelalterlichen Rothenburg ob der Tauber, das nur etwa eine gute halbe Stunde von uns entfernt liegt.

Die komplett erhaltene und auf beinahe 2 km begehbare Stadtmauer ist nur eine der vielen Besonderheiten dieser Stadt.

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Es gibt auch ein Mittelalterliches Kriminalmuseum …. mit hübsch anschaulichen Ausstellungsstücken, von Daumenschrauben über Schandmasken bis zur Eisernen Jungfrau.
Schön schaurig. Und Kinder lieben es!

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Diese Stadt ist natürlich „heimgesucht“ von Touristen aller Nationen (v.a. Busse voll mit asiatischen Besuchern). Und das nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass hier das ganze Jahr über Weihnachten ist.

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Aber um im Sommer bei Käthe Wohlfahrt hineinzuschauen, da muss man wirklich ein Hardcore-Weihnachtsliebhaber sein.

Falls ihr also mal in dieser Gegend von Bayern seid, macht einen Abstecher in diese außergewöhnliche Stadt. Und seid versichert, dass es bei Sonnenschein noch viel viel schöner aussieht.

Empfohlen
vonKarin
Karin_flav