Upcycling: Pappmaché – der Reinfall

Man kann ja nicht nur die schönen Sachen zeigen … nein, auch die Misserfolge möchte ich mit euch teilen (ihr Armen!).
Und da heute Upcycling-Dienstag ist, zeige ich euch ein paar „nette“ Sachen zum Thema Altpapier Upcycling.
Also ….

In diversen anderen Blogs sah ich soooo schöne Pappmaché Sachen. Darum wollte ich das auch machen.
Da ich allerdings keine weißen, unberührten Papier- bzw. Zellstoff Blätter dazu nehmen, sondern wirklich Altpapier verarbeiten wollte, ist das Ergebnis bei weitem nicht so ansehnlich geworden wie andernorts veröffentlicht.
Aber seht selbst.

Ich habe brav ein im Netz gefundenes Rezept für Pappmaché zubereitet.
Sieht voll appetitlich aus, nicht wahr?

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Also Pappe (Klorollen), Eierkarton und die Tageszeitung in Schnippsel geschnitten, ein paar Stunden eingeweicht und im Standmixer mit viel Wasser püriert.
In einem Topf aufkochen und dann wieder abkühlen lassen und nochmals durchmixen, bis alles fein aussieht.
Das überschüssige Wasser einfach mittels Sieb abtrofen lassen (das ist übrigens glasklar – die Druckerschwärze bleibt im Material und färbt nicht aus.) Die Masse bleibt auch nirgends kleben und alles lässt sich ganz easy wieder sauber machen.Dann noch etwas Tapetenkleister untergemischt, vonwegen Stabilität und so.
So weit, so gut.

Dann habe ich die Masse in Plätzchchen-Förmchen (Ausstech-Förmchen) gefüllt und dann durfte alles trocknen.
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Am Ende sah es einfach schlimm aus.

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Es besserte sich auch nicht durch einen Anstrich mit weißer Farbe …..

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Und so nehm ich die Dinger nun eben als „österliche Kaminanzünder“  – denn dazu taugen sie nämlich.

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22 Gedanken zu “Upcycling: Pappmaché – der Reinfall

  1. Hallo.

    Mit Eierkartons und Klorollen habe ich noch nie experimentiert. Aber Pappmache habe ich schon gemacht*g*.

    Ich vermute stark, dein Papier war noch zu nass.

    Ich selbst bevorzuge mittlerweile Papier aus dem Reißwolf. Ein paar Tage einweichen und dann wirklich gut ausdrücken. Ich gebe es dazu in ein Sieb und drücke fast alles Wasser raus. Außer Tapetenkleister sollte noch Holzleim dran. Ich nehme da einen günstigen. Beim letzten Kauf (vor 2 Jahren oder so) war der günstigte so ne riesige Flasche bei Lidl oder auch von Hornbach.

    Wenn du die Masse nur in Förmchen füllst und die zu dick ist, könnte dir das ganze auch Schimmeln. Ich habe bei meinen Projekten (die wesentlich größer waren) erst klassische Zeitungslagen aufgebracht. Maximal 4 Lagen. Gut trocknen lassen. und erst zum Abschluss den Brei darauf verteilt, der relativ fest, aber formbar war. Und das auch nur lagenweise und gut trocknen lassen.

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  2. hahaha- da haben wir sehr ähnliche Erfahrungen. Ich hatte die Masse nach dem Trocknen (und vor dem Vermischen mit Kleister) noch einmal im Mixer püriert- trotzdem sind mir keine glatten Eier (ich bin noch immer dabei Sonja’s Gucklocheier zu machen). Mein Mann hatte dann die Idee die Eier mit Gips zu überarbeiten- so klappt es jetzt einigermaßen ….. Aber ich gebe nicht auf und werde weiter mit Pappmachee experimentieren…… irgendwann 😉
    Liebe Grüße
    Ute

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    1. Hi Ute, ja das ist mal wieder ein typischer „learning-by-doing“ Fall. Doch auch ich gebe nicht auf; und schlechter kann’s ja sowieso nicht werden >grins<
      Sende dir liebe Grüße
      Karin

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    1. Tja, die Dinger sahen auf jeden Fall anders aus als ich sie mir vorgestellt hatte. Und als ich (nach dem Weiß-bepinseln) den mitleidigen Blick meiner Tochter sah … naja.
      Doch ich werde auf jeden Fall nochmal (mindestens) einen Versuch starten. Und berichten.
      Liebe Grüße vonKarin

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  3. Wenn der Brei fein genug ist, kann man das fertige Objekt auch abschmirgeln, dann hat man eine glatte Oberfläche :-)… mit Gips habe ich vor Jahren mal bei was entfernt ähnlichen experimentiert. Sobald man das Objekt anstiess bröckelte es. Seitdem lass ich davon die Finger*g*

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    1. Der Brei an sich war eigentlich fein wie Apfelmus (sieht auf dem Bild vielleicht etwas anders aus) und nach dem Trocknen ist das Material fest und stabil wie Beton geworden, also gar nicht schlecht. Aber weil es so sehr geschrumpft ist beim Trocknen, ist die Oberfläche völlig zerklüftet und hat unterschiedliche Dicke. Da kann man mit abschleifen auch nix mehr verbessern. Und Gips – ja du sagst es selbst, der hält vielleicht auch nicht so gut. Naja – es gibt noch viel zu tun 🙂
      LG Karin

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  4. 🙂 Das ist mir vor nicht all zu langer Zeit auch passiert. Mach Dir nichts daraus und hefte es unter Erfahrung ab. Man kann ja nicht alles können. Deine anderen Sachen sind dafür umso schöner!! LG

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      1. Liebe Karin, Du hast einen wunderbaren Blog, zum Thema Pappmaché der Reinfall – erging es mir ähnlich zwar nicht mit Pappmaché aber mit Papierschöpfen, ich hatte nie ein zufriedenes Resultat mit Eierkarton, Zeitungen (schon gar nicht)und Shredder. Eines Tages empfahl mir mein Onkel, der Papiermacher war, ich solle eine WC Papierrolle (in Stücke reissen) einweichen 🙂 Du glaubst gar nicht, wieviel Sachen man davon erstellen kann. Ich wünsche Dir viel Spass beim ausprobieren. Ach ja – ich werde jetzt öfters auf Deinem Blog zu Gast sein.

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      2. Na, das klingt gut. Ich werde wohl in der ADventszeit eine neue Runde starten und bis dahin kann ich ja jetzt Klorollen sammeln. 😀
        Liebe Esti, ich freue mich, wenn du mich öfter besuchst!
        LG vonKarin

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