Semmel-Upcycling oder das 2.Leben eines Brötchens

Ich mach ja so gerne bei Ninas Upcycling Dienstag mit!

Und heute hätte ich dafür einen Beitrag, der irgendwie schon – andererseits auch wieder nicht so ganz richtig – das Thema Upcycling aufgreift. Doch beurteilt selbst …

Ihr kennt das sicherlich. Frühstücksbrötchen/Semmel/Brot/Brezen/Toast/Baguette & Co.  werden nicht immer aufgegessen und bleiben dann als trockener Ballast in der Küche zurück.

Ich mag nicht immer alles wegwerfen (ja, das ist ein Problem) und hebe das Altbrot auf. In luftigen Stofftaschen aufgehängt, lässt es sich gut schimmelfrei lagern. Diese gesammelten „Abfallprodukte“ eignen sich hervorragend zum Nahrungsmittel-Upcycling… also zum … Kochen.

Sind die Brötchen nach einiger Zeit wirklich gut durchgetrocknet, mache ich daraus einfach ….

SEMMELBRÖSEL – 
PANIERMEHL  –  oder wie es sonst noch so heißen mag.
Das geht ganz fix mit meinem kleinen Universalzerkleinerer.

_semmelbrösel

Altbackenes Toastbrot ist die perfekte Basis für FRENCH TOAST:
Einfach ein Ei mit etwas Milch, einer Prise Salz, einer Prise Zucker verquirlen. Die Toastscheiben quer durchschneiden, in der Eiermilch beidseitig einweichen und in der Pfanne mit etwas Öl ausbraten.
Dazu ein bisschen Apfelmus oder Zimt-Zucker … schmeckt prima!

french00french03French05

Und meiner Erfahrung nach ist das absolute Lieblings-Kinder-Semmel-Rezept der nachfolgende
Ohne-viel-Aufwand Semmelkloß aus der Mikrowelle“.
(also nicht nur Kinder, auch Männer mögen das)

Solltet ihr also der Mikrowelle nicht abgeneigt sein, probiert dieses Rezept:

  10-12 altbackene, kleingeschnittene Brötchen
  eine Prise Salz
  1/2 Liter heiße Milch
  4 Eier
  etwas Semmelbrösel, falls Teig zu flüssig ist
 
Aus den Zutaten einen weichen, matschigen Teig herstellen.

Knödel05knödel06

Eine mikrowellengeeignete Form ein bisschen einfetten, den Teig hineingeben, Deckel drauf.

Knödel09

In der Mikrowelle bei 90 % Leistung (so etwa 600 W) für 10 Minuten zugedeckt garen.(Ich kenn ja euere Mikrowelle nicht, daher ist das mal so als Anhaltspunkt gedacht; ihr müsst ggf. etwas länger/kürzer garen).

5 Minuten ruhen/ziehen lassen.
Dann die Form stürzen und abheben,

knödel12

den Kloß in Scheiben schneiden und genießen.
knödel13

Kann zu allem gegessen werden, wozu man eben Semmelknödel gerne mag (Pilzsoße …. Braten …. Gulasch …).
Was auch lecker ist: die Scheiben in der Pfanne in etwas Butter anrösten.

So, das war mein etwas anderer Beitrag zum Thema UPCYCLING
und den stelle ich nun beim Upcycling Dienstag #93 ein.

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8 Gedanken zu “Semmel-Upcycling oder das 2.Leben eines Brötchens

  1. och also weit weg von upcycling is das eigentlich gar nicht 🙂 Boah und ein ganzer Semmelknödel aus der Schüssel… das is ja überhaupt _die_ idee! (ok, nicht gerade ernährungstechnisch optimal… aber SEMMELNKNÖDELN! *sabber* 🙂

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    1. Wenn du’s etwas gesünder magst: einen Semmelkloß kann man auch aus alten Vollkornsemmeln machen. Bei mir entsteht er meist mit einer Mischung aus Weißmehl-/Vollkorn-/Körner-/Laugengebäck und schmeckt immer gut. Dann wünsch‘ ich mal guten Appetit!

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  2. Ich glaube meine nächste Internetblognachtschicht werde ich bei dir verbringen:-)

    Weitere Verwendungsmöglichkeiten für alte Semmeln 🙂

    So vorgehen wie für deinen MikorKloß*g*. Unter die Masse noch geriebenen Käse… wenn man mag auch Schinkenwürfel, Champignons oder so. In eine Auflaufform und backen.

    Oder… wieder vorgehen wie bei deinem Mikrokloß. Zwiebelwürfel dazu geben. Teig wie Frikadellen abschmecken. Den Teig allerdings recht fest machen, also mehr Semmelbrösel zu geben, bzw. eben nur so viel Milch zum Einweichen nehmen, dass die Brötchen eben weich werden. Und dann Klopse formen und wie Frikadellen braten.

    Und ich bin es ja Leid, beim kleinschneiden der alten Brötchen Ewigkeiten kehren zu müssen. Ich pack ein Brötchen in einen Gefrierbeutel und hau mit einer Kasserolle so lange drauf, bis mir die Würfel klein genug erscheinen*lol* (aufhören, bevor man Weckmehl hat*g*). Und das dann halt nach und nach mit jedem Brötchen machen. Geht auch viel schneller als schneiden.

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    1. Oh, da öffnen sich ja Horizonte!!! Speziell das mit „Schinken-Champignon-Auflaufform-Backen“ kommt definitiv in Kürze mal dran. Super Idee.
      Und dass du gerade bei mir auf der Seite so aktiv bist, freut mich sehr!!!
      Sei also lieb gegrüßt vonKarin

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