DIY: Bildertransfer auf Holz – Willkommen Frühling!

Um den Frühling willkommen zu heißen, habe ich mich heute an einem Projekt versucht, das ich schon sehr lange einmal ausprobieren wollte:  Bildertransfer auf Holz.

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Man braucht dazu:
– ein Objekt aus Holz (Brett, Klotz, Kiste, Box, …).
– Fotokopien (Motiv spiegelverkehrt) von einem Laserdrucker (kein Tintenstrahl-Druck!)
– Acrylfarbe
– Pinsel

+ Ich habe das Holz leicht angeschliffen, damit die Oberfläche relativ glatt ist.

+ Mit Acrylfarbe die Fläche in „Weiß“ und den Rand in „Messing“ bemalt und etwas verwischt.

+ Trocknen lassen.

+ Dann noch eine dickere Schicht Acrylfarbe in Weiß auf die Fläche für das Motiv aufgebracht.

+ Das kopierte Motiv in die richtige Größe geschnitten.

+  Die Vorderseite des Motivs auch mit Acrylfarbe eingestrichen und dann

+ die eingestrichenen Seite nach unten in die nasse Acrylfarbe des Holzobjekts aufgelegt und angedrückt.

+ Vorsicht – Papier reißt leicht ein …!

+ Dann: gut durchtrocknen lassen.

Erst wenn das Motiv trocken ist, das Papier wieder nass machen, etwas einweichen lassen und vorsichtig mit dem Finger abrubbeln. (Man bekommt nach einiger Zeit ein Gefühl dafür, dass man nur mit leichtem Druck arbeiten muss.)
Am Anfang hab ich zu doll gerubbelt und zu wenig trocknen lassen und dadurch einen Teil des Motivs unabsichtlich mit abgerieben.

Mein Erster Versuch war auf einem Holzscheit. Und das kam gar nicht so übel raus.
Darum dient das Holzscheit nun als Buchstütze.

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Das verlangte natürlich nach MEHR:
So griff ich mir ein altes Schrankbrett und ging analog vor.
Einpinseln, trocknen lassen, Motive anordnen, auflegen, Farbe auftragen etc. etc. rubbeln, rubbeln …

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Tja – leider habe ich einen Schriftzug verkehrt herum aufgebracht … den musste ich somit komplett ab- und dann wieder neu drauf machen.
Nich so schlimm – sollte ja eh ein bisschen shabby aussehen.

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Am Ende mit der Messing-Farbe noch ein paar Schatten am Rand gesetzt …. und fertig.

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Nun kann er gerne bleiben, der Frühling!

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Mit diesen ersten Versuchen bin ich schon recht zufrieden und werde mich damit sicher noch an weitere Holzobjekte wagen.
Demnächst.
Bald.

Und bis dahin zeige ich meine Erstlingswerke bei RUMS (Rund ums Weib am Donnerstag – #9/2014) – eine prima Seite für alle, die sich selbst mal ein DIY gönnen.
Auch auf der Linkparty von Pamelopee will ich mich mal sehen lassen. Jeder der sich nach dem Frühling sehnt, ist dort gut aufgehoben….

Frühling im Großen und Kleinen

Habt ihr es heute auch voll abbekommen? Ich schon – eine volle Ladung Frühlings-Vorfreude.

Schon als ich heute auf Arbeit fuhr (vorher musste ich allerdings Scheiben kratzen!!), konnte ich mich nur mit Sonnenbrille durch die sonnige Morgenlandschaft bewegen.
(Hier sieht man übrigens den Hesselberg im Hintergrund – das ist Mittelfrankens höchster freistehender „Berg“).

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Am Nachmittag hielt uns dann nichts mehr drinnen und auf ging’s in den Wald.
(Und ja – man kann auch mal gegen die Sonne fotografieren….)

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Doch irgendwie wurde das Grün immer dichter und dichter …. Urwald??

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Und vor uns erschienen seltsame, pelzige Wesen auf den Ästen.
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Ganz viele …
und immer mehr.

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Doch keine Angst – sie waren ganz zutraulich und ließen sich streicheln.
Wie weich sie waren!

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OK – ist man ein Riese, dann sieht der Urwald so aus —->

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Ich liebe die ersten Weidenkätzchen im Jahr!

Und zeige sie gerne beim Makromontag von glasklar & kunterbunt

DIY: Tasche aus Jeans

Ich habe etliche alte Jeans gesammelt und möchte diese natürlich wiederverwerten.
Ein paar Taschen-Ideen schweben mir da so im Kopf herum und eine davon habe ich heute verwirklicht.

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Zunächst habe ich mir eine Schablone gemacht in der gewünschten Taschengröße. Wichtig war mir, dass Sachen im Format DIN A4 hineinpassen. Tun sie auch – liegend.
Dann musste ich eine Jeans zerlegen … einen passenden Stoffrest für das Futter suchen und ein Stück von meinem „Stoff in Lederoptik“ hernehmen, der schon für meine Tasche mit dem Häkeldeckchen genutzt wurde.
Und so ging’s dann los.

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Die Tasche hat auf einer Seite außen Taschen bekommen und eine Schlaufe (für nen Karabiner oder so …).J02
 

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Und natürlich auch ein Futter mit einer kleinen, schrägen Innentasche.
Und nen dicken, altmodischen Druckknopf, damit man auch mal was verstecken kann darin.

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Und der Schulterriemen ist überhaupt nicht rutschig.
Die Tasche trägt sich gut. Da passt ganz schön was rein.
Ist selbst ausgedacht – also ein absolutes Unikat.

Darum zeig ich sie auch auf „TT – Taschen und Täschchen„.

Und (zwar ein Jahr später, aber trotzdem) bei art.of.66 – der ultimativen Revival Linkparty

DIY: Kissen gestrickt, gehäkelt, gestickt

Irgendwie konnte ich mich nicht zwischen einem gestrickten und einem gehäkelten Kissenbezug entscheiden. Und so kam es, dass ich diesmal beides kombiniert und auch gleich noch eine Art supergrobes Stickmuster aufgebracht habe.

Das Resultat seht ihr hier:

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Zunächst ein Quadrat in Stäbchen gehäkelt.

Dann dann oben und unten je ein Stück im Perlmuster (1li 1 re versetzt) angestrickt, beide Teile so lang stricken, dass sie sich am Ende schön überlappen.

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Nun kann man alles Rechts auf Rechts legen und zusammennähen.
Wenden – fertig.
Fast.
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Denn so ein graues Kissen wäre doch recht langweilig.

Das Folgende wollte ich schon lange mal ausprobieren, also habe ich aus einem Jersey-Stoff lange Bänder geschnitten und dran gezogen, damit sie sich etwas einringeln.
Dann die Streifen mit einer Häkelnadel ungleich durch die Stäbchen-Maschen gezogen.

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Immer hin und her. Einer gedachten Herzform folgend.

(Ok, ich geb’s zu. Am Ende musste ich mir dann doch eine Schablone aus Papier anfertigen, die ich auf’s Kissen gepinnt habe, damit das Herz die gewünschte Form bekam.)

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Details in Rot.
Sowohl auf der Vorderseite
als auch auf der Rückseite:

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Hätte ich also ein Geschenk für den Valentinstag benötigt,
hätte ich eines gehabt …

Brauch‘ aber keines,

darum kommt das Kissen in meinen Dawanda Shop.

Upcycling mit Weinkartons

Ich bekomme öfter mal Wein geschenkt. Meist verpackt in hübsche, stabile 2-er Geschenkkartons.

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Diese stabilen Kartons sind prima zur Aufbewahrung von Weihnachtsschmuck und anderen empfindlichen Dekosachen.
Auch meine Stricknadel-Sammlung ist in solch einem Karton untergebracht.

Heute möchte ich euch zeigen, dass diese Kartons auch als Mini-Regal in der Speisekammer super praktisch sind:

Dazu schneide ich den Deckel ab,
lasse dabei ein paar Zentimeter Überstand stehen, den ich nach innen umklappe und mit Tackerklammern plus Kleber befestige.
Wäscheklammern halten das ganze bis es fest ist.

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Und schon kann man das Mini-Regal ins große Regal stellen und die vielen kleinen Gläser die man hat, übersichtlich lagern.

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Knackpunkt ist allerdings, dass der Mittelsteg nicht von selbst stehen bleibt.
Die Gläser aus der unteren Reihe dienen als Auflage für den Mittelsteg und somit für die obere Reihe. Es können also nicht alle Gläser auf einmal aus der unteren Reihe entfernt werden – muss ja auch nicht sein.
Für meine Zwecke völlig ausreichend und ein echter Platzgewinn im Regal.

Kann sicher auch gute Dienste tun im Arzneischränkchen, im Schminkregal und und und ….

Und da es vielleicht noch mehr Leute gibt, die ihren Weinkartons ein zweites Leben einhauchen wollen, stelle ich das Ganze heute auch beim Upcycling-Dienstag vor.
Ich sehe mich dort sooo gerne um, um zu sehen, was es wieder an neuen Ideen zum Thema Abfall-Aufwertung gibt. Du auch?

Gestrickt: Ein farbenfrohes Unikat

Das hätte ich ja fast vergessen: ich wollte doch noch das fertige Strick-Teil zeigen, das im Eintrag vom letzten Oktober im Körbchen schlummerte ….

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Und beim Vorstellen des HANDMADE KULTUR Magazins
schon etwas mehr von sich sehen ließ.
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Aber hier nun fertig und komplett – ein Raglan Pulli nach dem Entwurf meiner Tochter.

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Vorgabe war:
   Ein lässiger Pulli mit Raglan-Ärmeln.
   Der Halsausschnitt weit – in leichter U-Boot Form.
   Die Ärmel überlang.
   Der Pulli mit leicher Taillierung.
   Die Ärmel aus dünnerem Garn,
   jedoch mit gleicher Nadelstärke gestrickt.

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Bei der Umsetzung der Vorgabe wurde kritisch am Entwurf festgehalten; es wurde so oft wieder aufgeribbelt und neu gestrickt, bis das Teil wirklich den Vorstellungen der Designerin entsprach.

Ich hatte keinerlei Vorlagen zu so einem Pulli und musste mir alles selbst austüfteln. Das ist zwar anstrengend, macht aber Spaß, weil man voll gefordert wird.

Und da es diesen Pullover nur 1x gibt, stell ich ihn demnächst auch beim Februar KOPFKINO von Scharly Klamotte vor.