T-Shirt wird zu Sommertop – easy Refashion

„Neulich“ als wir richtig Sommer hatten, waren einfach viel zu wenig luftige, ärmellose Sommertops in meinem Schrank. Auf PINTEREST hab ich so oder ähnlich schon einige Tutorials gesehen, darum wolle ich das auch probieren.

Nun – ich habe zuerst mal ein nicht mehr getragenes T-Shirt „recycelt“ …. also, naja, eigentlich zerschnitten:

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a) die Ärmel herausgeschnitten
b) das Shirt gleich unterhalb vom Kragen waagrecht durchgeschnitten.

Die Ärmel hab ich dann mit einer schmalen Kante und
den Halsausschnitt mit einer breiten Kante (als Tunnel) versäubert.

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Dann aus einem Stück Baumwolljersey (ich hatte noch was übrig von dem Stoff aus dem ich letztes Jahr das T-Shirt genäht hatte) ein längeres Stoffband genäht, das ich durch den Tunnel an der Oberkante des Vorderteils und Rückenteils gezogen habe. Aber man kann natürlich auch jeden anderen passenden Stoff oder ein fertiges Band nehmen.

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Dann mal reingeschlüpft um die richtige Länge des Stoffbandes festzulegen.
Kurz mit einer Sicherheitsnadel befestigt,
Stoffband zusammengenäht und …
=>
Tataaa … schon hat man ein nettes Sommertop mehr und ein langweiliges T-Shirt weniger.

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:yes:
Ich finde, das ist doch mal ne positive Art von Recycling.
Upcycling eben.

DIY mal nur mit Gips

Gips (7-1)

Meine ersten Versuche mit „flüssigem Stein“
hab ich mit Gips gemacht.

Gips härtet schnell aus und hat nach dem Trocknen eine schön glatte Oberfläche.
Nachteil: nicht wasserfest, daher nur für „Indoor“ geeignet.

Ich hab von 2 „Müller Buttermilch“-Flaschen das Unterteil abgeschnitten und den Deckel einer Haarspray Dose verwendet, also einfach mit angerührter Gipsmasse befüllt.
(Dumemrweise vergessen, die Luftblasen herauszuklopfen … daran muss ich das nächsten Mal denken.)

Dann die Aluminiumschale eines Teelichts in die Mitte gedrückt und mit Kleingeld beschwert (sonst bleibt sie nicht unten).

Gips (2)

Man muss recht zügig arbeiten, da Gips schnell hart wird.
Beim Aushärten gibt das Material Wärme ab.
Echt witzig.

Die Form löst sich gut – kein Problem.

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Wenn die Form ab ist, noch durchtrocknen lassen. Dann – nach Wunsch – die Kanten mit Schleifpapier bearbeiten.
(Die Löcher für die Kerzen waren recht eng – man sollte die Teelicht-Formen mit Klebestreifen umwickeln, damit sie ein ausreichend großes Loch im Material hinterlassen … auch das muss ich beim nächsten Mal beachten).

Abschließend hab ich noch ein bisschen mit Acrylfarbe nachgeholfen ….

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Gips ist ein recht interessantes Material,
damit lassen sich sicher noch weitere „Projekte“ angehen ….

😉

FlowerPower Antirutsch-Kleiderbügel

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Ein paar meiner nebenher enstandenen Häkelblumen hatte ich ja schon mal vor einiger Zeit gezeigt … allerdings wusste ich bisher nicht, was damit anzufangen wäre.

Da aber mit dem Sommer auch meine dünnen Sommerblusen wieder auftauchten und ich mich stetig darüber ärgerte, dass diese dauern von den Kleiderbügeln flutschen, ließ ich mir was einfallen:

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Mit ein bisschen Heißkleber hab ich auf meine lackierten Holzkleiderbügel die Blumen aufgeklebt:

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Ging ganz fix, sieht lustig aus und meine Sachen fallen nicht mehr auf den Boden.

DIY mit Beton

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Selbstgemachte Behälter aus Beton …. daran wollte ich mich auch mal wagen.

Mal vorweg: das Schwierigste daran ist die Vorbereitung der Formen. Die müssen passen, will man ein gutes Ergebnis haben.

Ich verwendete: Tetrapacks, Margarinedosen, Eisbehälter, etc.
Wichtig ist es, die Formen vor dem Befüllen mit Öl auszupinseln, dann löst sich der Beton am Ende recht gut. Keine Angst – es gibt keine Fettflecken.


VERSUCH 1


Behälter aus „Torf-Beton“.

Vorteil dieses Materials: nicht so schwer. Aussehen etwas rustikaler.
Den Zement und die Torf(-erde) gemischt (etwa 2:1 Torf zu Zementpulver) und mit Wasser zu einer dicken Massen verrührt.
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Die Masse in die vorbereiteten Behälter füllen und an den Stellen wo Vertiefungen gewünscht sind, Gläser/Becher/o.ä. hineindrücken und mit Münzen/Steinen/etc. beschweren, damit sie an der gewünschten Stelle bleiben.
Dann alles am Ende etwas schütteln bzw. klopfen, damit eventuelle Luftblasen herauskommen.
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Und dann: warten – warten – warten ….
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Nach 24 Stunden die Formen entfernen.
Beton ist noch nass, darum wieder: warten – warten – warten.

Zwischendurch vielleicht mal etwas mit Wasser einsprühen. Beton muss LANGSAM aushärten um richtig stabil zu sein. Und das kann er nur, wenn er nicht vorzeitig austrocknet. Also: Geduld!

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Nach nochmals 24 Stunden sind sie dann gut trocken und man kann man nachbearbeiten (mit Schleifpapier, Handbohrer für Drainagelöcher, etc.); am Ende ggf. abwaschen.

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Nun sind sie eigentlich auch schon fertig zum Bepflanzen 8|

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VERSUCH 2


Behälter aus feinem Beton

Aus einem Zement-Sand Gemisch im Verhältnis 1:2 – die sind schwerer als die ersten …

Die Vorbereitungen sind genauso wie oben, das Handling ist auch gleich. Trockenzeit war etwas kürzer, meine ich.

Hier ein paar Bilder:
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Und fertig sehen sie nun so aus:

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Zum Vergleich: bei den Kerzenbechern ist der hintere aus Torfbeton, der vordere aus Normalbeton.

Das macht echt Spaß … und verlangt nach MEHR!

Pimp your Fleckerlteppich

Gestern gingen mir zwei supergünstige Fleckerteppiche (Baumwoll-Vorleger) in meiner momentanen Lieblingsfarbe ins Netz ….

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Ein bisschen „Pepp“ vertragen sie aber schon noch – daher wollte ich mal was mit Farbe und einer Schablone ausprobieren.

1. Schablone anfertigen: Auf eine Glasplatte hab ich 2 Lagen Kreppklebeband kreuzweise aufgeklebt.
Darauf das Motiv gezeichnet und mit einem Cutter ausgeschnitten.

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Die so entstandene Schablone hab ich dann vorsichtig vom Glas geölst und auf den Teppich geklebt.
Ränder des Motivs gut andrücken!

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Und dann mit Acrylfarbe und einem harten Pinsel die Farbe aufgebracht. Immer nur ganz wenig. Das soll eher „trocken“ ablaufen, nicht zu nass, damit nichts unter die Schablone läuft.

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Gut trocknen lassen (evtl. mit Fön nachhelfen) und dann die Schablone vorsichtig abziehen. Das Ergebnis:

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Und schau mal: die Schablone kann jederzeit wiederverwendet werden ….

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Da ich meine Fleckerteppiche recht oft waschen muss, bin ich mal gespannt, ob die Acrylfarbe das mitmacht.
Ich werde auf jeden Fall berichten.
😀

PS:
Anmerkung 1 Jahr später: 
Die Farbe hält!

bin dabei auf
art.of.66
(
08-2014)

PET Upcycling mit Häkelnadel

„Aus Flasche wird Tasche“
PET Flaschen ohne Pfand – ja das gibt’s immer noch. Und die laden wirklich zum Wiederverwerten ein:

Das Oberteil mit einem scharfen Messer auf gewünschter Höhe abschneiden. Entlang der Oberkante mit der Lochzange Löcher einstanzen.
In diese kann dann – hier mit Baumwollgarn – gehäkelt werden:

… zuerst nur eine einfache Kettmaschen-Reihe …

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…und dann kann man mit einfachen Stäbchen und Luftmaschen so weit in die Höhe häkeln wie man möchte.

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Und auch in GRAU sieht’s schön aus:
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Häkelflasche (15)Häkelflasche (16)

Natürlich lassen sich auch andere Kunststoffbehälter (hier: leere Eistee-Pulver Dose) auf diese Weise zu Hänge-Behältern aufwerten:

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Macht Spaß – geht schnell – auch als originelle Geschenkverpackung geeignet!

Witzige Tipps für den Alltag

EISWÜRFEL
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Es war ja sooo heiß in den letzten Wochen. Da kam es schon mal vor, dass die Eiswürfelbehälter nicht ausreichten.
In meiner Not versuchte ich es mit der inneren Verpackung von Milka Herzen …. und nutze diese nun sehr gerne auch weiterhin. Sie ist aus stabilem & flexiblem Kunststoff, der auch tiefgefroren nicht bricht. (Und dass dieser Kunststoff lebensmittelecht ist, davon gehe ich jetzt einfach mal aus).

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ERSATZ-STREICHHÖLZER
Zum Anzünden von Laternen und Windlichtern sind lange Streichhölzer seehr nützlich. Dumm nur, wenn man grad keine verfügbar hat. In diesem Fall kann man sich mit Spaghetti behelfen. Die brennen schön langsam ab. Allerdings will ich auch erwähnen, dass sie doch recht kräftig riechen beim Verbrennen ….

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SCHLUSS MIT MATSCH-SEIFE
In unserer Dusche gibt es jetzt keine matschige Seife mehr … ich hänge sie einfach an ein Band, so ist sie immer griffbereit, flutscht einem nicht aus der Hand und kann schnell wieder trocknen.

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Das Loch bohre ich mit einem Kerngehäuse-Ausstecher für Äpfel:

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Dann noch eine Kordel anbinden – schon kann man die Seife verwenden.
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ÜBERKOCHENDES NUDELWASSER

Ach ja, wusstet ihr schon, dass man ganz leicht das Überkochen von Nudelwasser verhindern kann?
Einfach einen hölzernen Kochlöffel über den Topf legen. Der zerstört die Schaumbläschen und das kochende Wasser bleibt im Topf. Schaut mal:

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Und hier noch was zum Thema „Upcycling/Reuse/Wiederverwerten“:

Eine simple VERSCHLUSSTECHNIK FÜR PLASTIKTÜTEN

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Man schneide von einer (pfandfreien) Plastikflasche mit dickem Hals (z.B. Trinkjoghurt/Orangensaft/Müller-Buttermilch/o.ä.) das obere Stück mit dem Drehverschluss ab –>
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Dann nimmt man das offene Ende der Tüte (z. B. von Toastbrot)und steckt es von unten durch den abgeschnittenen Flaschenhals.–>

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Nun faltet man das offene Ende der Tüte nach hinten, damit man die Verschlusskappe auf den Flaschenhals aufdrehen kann. –>

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Der Verschluss sitzt richtig dicht und kann bei Bedarf auch in die Spülmaschine. Ein netter „Gag“, der auch unterwegs (Ausflug/Camping/…) recht praktisch sein kann.

Danke für’s Lesen!